Neues Jahr, neue Möglichkeiten!

Auf dem Weg in einen nachhaltigeren Alltag kann es helfen, wenn man – statt einen GROSSEN – viiiele kleine Schritte nimmt. Kleine Verhaltensänderungen kannst du direkt in deinen Alltag integrieren und einfach beibehalten.

GreenPick möchte dich dabei unterstützen: Mit einem nachhaltigen Tipp pro Kalendertag. Mit einfachen Tricks kannst du nicht nur die Umwelt schonen, wertvolle Energie und Ressourcen sparen, sondern auch dein Haushaltsbudget optimieren.

Mach mit und sende uns deinen nachhaltigen Tipp mit Betreff #Alltagshelden an hello@greenpick.ch.

1. Januar

1-2 Grad weniger heizen spart 6-12 % der Heizenergie.

Wir lieben Kuscheldecken, du auch? Das Wohnzimmer müssen wir nicht auf 25 Grad heizen, die optimale Temperatur liegt um die 20 Grad. Im Schlafzimmer darf's nochmals 2 Grad kühler sein. Die optimale Zimmertemperatur sorgt für einen erholsamen Schlaf.

2. Januar

Vermeide Wärmeverlust.

Nachts Gardinen und Rollläden schliessen verhindert Wärmeverlust. Aber auch undichte Fugen und Ritzen sollten gut abgedichtet werden. Um diese ausfindig zu machen, hilft ein Trick: einfach eine Kerze davor halten. Dort wo die Flamme sich bewegt, dringt Luft ein. (Bild: Jianxiang Wu)

3. Januar

LED's go!

Sortiere deine Glühbirnen nach und nach aus und steig auf LED-Lampen um. Sie sind in der Anschaffung vorab etwas teurer, aber mit ihrer sehr hohen Lebensdauer und dem geringen Stromverbrauch kommt man wiederum günstiger. Zum Vergleich: Die Betriebskosten einer LED-Glühbirne für 6000 Stunden sind nur CHF 6.–, jene einer Energiesparlampe CHF 15.– und die einer Halogenlampe CHF 60.– (Quelle: EnergieSchweiz, Bild: David van Dijk).

4. Januar

Und was ist mit Sparlampen?

Gut zu wissen: Sparlampen enthalten neben Metallen und Glas auch Quecksilber (Grenzwert: 3.5 mg pro Lampe). Deshalb müssen sie separat gesammelt und umweltgerecht entsorgt werden. Zerbricht dir eine solche Birne, solltest du erstmal für 15 Minuten lüften und Scherben inklusive Handschuhe entsorgen (Quelle: BAFU). Darum LED’s go!

5. Januar

Schnell und energieeffizient Pasta kochen? – Mit dem Wasserkocher.

Vor dem Herd stehen und ungeduldig warten, bis das Nudelwasser kocht? – Muss nicht sein. Mit dem Wasserkocher geht das doppelt so schnell und du sparst rund 50 % Energie. Ein Wasserkocher benötigt fast zweimal weniger Strom als eine Pfanne auf dem Herd (Quelle: EnergieSchweiz, vgl. Publikation Energieeffizienz im Haushalt, S. 21). Achte beim Kauf auf ein plastikfreies Modell (z.B. aus Edelstahl), so vermeidest du, dass gesundheitsschädigende Weichmacher in deinem Essen oder Getränk landen.

6. Januar

Ersetze deine Öl- oder Gasheizung mit einem erneuerbaren Heizsystem.

In rund 60 % aller Schweizer Wohngebäude steht noch eine Öl- oder Gasheizung. Das sind insgesamt 900'000 fossile Heizungen, die bis 2050 ersetzt werden müssen – also ab 2020 jedes Jahr 30'000. Nur so erreicht die Schweiz die Klimaziele. Tipps und Beratung zum Umstieg bietet dir EnergieSchweiz mit dem Programm «erneuerbar heizen». Wie du beim Heizungsersatz am besten vorgehst, zeigt dir in Kürze dieser Video (Quelle: EnergieSchweiz).

7. Januar

Raumklima optimieren – Ganz natürlich.

Dir macht trockene Raumluft zu schaffen? Bevor du dir ein teures, stromfressendes Raumbefeuchtungs-Gerät kaufst: Pflanzen tragen nicht nur zu einer Verbesserung des Raumklimas, sondern auch zu einer optischen Aufwertung des Wohnraums bei. Häufiger lüften hilft übrigens meist nicht, da kalte Luft nicht so viel Feuchtigkeit wie warme Luft tragen kann.

8. Januar

Zähneputzen geht ohne Wasserrauschen.

Zwei bis drei Minuten, zwei bis drei mol pro Tag, so fleissig putzen wir unsere Beisserchen blank. Während dieser Zeit brauchen wir kein Wasser und können den Wasserhahn mit gutem Gewissen zudrehen. Mit einer plastikfreien Zahnbürste und Zahnputztabletten anstatt Zahnpasta aus der Tube macht's noch mehr Spass.

9. Januar

Vermeide versteckten Stromverbrauch mit: Steckdosenleisten.

Haushaltsgeräte sowie Lampen mit Transformatoren oder Dimmern verbrauchen Elektrizität, auch wenn du sie vermeintlich «ausgeschaltet» hast (Quelle: Energie-Umwelt). Sie verraten sich durch ein leichtes Summen oder die Wärme, die sie im ausgeschalteten Zustand abgeben. Die Lösung: Stecker ziehen oder das Gerät an eine Steckdosenleiste mit Kippschalter anschliessen.

10. Januar

Überlass den Abwasch der Maschine.

Hast du gewusst: Von Hand abwaschen verbraucht mehr Wasser als das Sparprogramm einer Spülmaschine. Die heutigen Spülmaschinen sind so konzipiert, dass ein Vorspülen des Geschirrs zudem unnötig ist. Die Reste vorab mit einer Bürste abzuwischen genügt vollends. Umweltschonende Spülmaschinentabs findest du in jedem Bioladengeschäft.

11. Januar

Energiesparen beim Wäschewaschen schont deine Kleidung.

Heutige Waschmaschinen kriegen deine Wäsche problemlos bei 30 Grad oder im Schnellwaschgang sauber. Der Verzicht auf den Tumbler spart Strom und schont deine Kleidung. Das Aufhängen der Wäsche in der Wohnung hilft dir insbesondere im Winter, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und ein angenehmes Raumklima zu schaffen.

12. Januar

Backen geht auch wunderbar ohne Vorheizen.

Auch wenn es im Kochrezept oder auf der Packung steht: Das Vorheizen des Backofens ist nicht nötig. Nutze die ganze Energie und legen Auflauf, Brot oder Quiche von Anfang an in den Ofen. Die Gerichte einfach etwas länger im Backofen lassen. Dabei kannst du den Ofen noch 5 Minuten früher ausschalten. Zum Fertigbacken genügt die Restwärme des Ofens.

13. Januar

Tipps zum Gefrieren und Auftauen.

Ein vereistes Kühlgerät braucht mehr Energie. Daher lohnt es sich, 1-2 Mal im Jahr alle Vorräte aufzubrauchen und das Gefrierfach oder Kühlgerät abzutauen. Generell: Lass warme Speisen abkühlen, bevor du sie ins Gefrierfach legst und lege aufzutauende Lebensmittel in den Kühlschrank (anstatt sie direkt rauszunehmen).

14. Januar

Spart Wasser und Geld: Spareinsätze.

Ob Küche oder Bad, mit Spareinsätzen am Wasserhahn verbrauchst du weniger Wasser und so auch weniger Energie für dessen Erhitzen. Gemäss EnergieSchweiz kannst du rund 112 Franken im Jahr sparen. Bonus: Das Wasser fühlt sich «weicher» an.

15. Januar

Mit Stosslüften sparst du Energie und minimierst das Ansteckungsrisiko.

Gerade jetzt ist gutes Lüften wichtig, um das Ansteckungsrisiko mit Corona zu minimieren. Hier gilt: Besser alle 1-2 Stunde die Fenster weit aufmachen und richtig Stosslüften (für einige Minuten, diagonal durch den Raum), als die Fenster stetig ein wenig gekippt zu halten. So kommt effizient Frischluft in den Raum.

16. Januar

So nutzt du eine Heizung mit Thermostatventil optimal.

Sehen deine Radiatoren ähnlich aus wie auf dem Bild? Dann lese im Artikel von Energie-Umwelt, warum es wichtig ist, dass du das Thermostatventil schliesst, wenn du am Stosslüften bist. Der korrekte Umgang mit dem Thermostatventil kann deine Heizkostenabrechnung bis zu 20 % senken (Quelle: Energie-Umwelt).

17. Januar

Orientiere dich an der neuen Energieetikette.

Ab März 2021 werden europaweit die Energieklassen optimiert gekennzeichnet. Die neue Skala wird von A (sehr effizient) bis G (nicht effizient) reichen. Ausführliche Informationen dazu erhältst du auf NewLabel.ch – die Initiative ist darauf ausgerichtet, in der Schweiz einen reibungslosen Übergang zur Einführung der neuen Energieetikette 2021 für Produkte zu unterstützen. (Bild: Energyday.ch)

18. Januar

Entscheide dich für energieeffiziente Geräte.

Wenn du beim Kauf von Haushaltsgeräten oder Unterhaltungselektronik A-klassige Geräte berücksichtigst, kannst du bis zu 40% Strom sparen (vgl. Modellberechnungen von Gesundes Haus). Bei der Auswahl von Geräten der Energieklasse A hilft dir die Plattform topten.ch. (Bild: The Creative Exchange)

19. Januar

Trenne ein unbenutztes Ladegerät immer vom Stromnetz.

Ob schnell aus dem Haus oder vom Arbeitsplatz ins Meeting: Wenn du das Handy vom Ladegerät nimmst, gewöhne dir an, auch gleich das Ladegerät vom Stromnetz zu trennen. So kannst du täglich Strom und Geld sparen.

20. Januar

Wärmeverlust? Ein Wärmebild gibt Aufschluss.

Eine Wärmebild-Aufnahme bietet dir eine professionellere Möglichkeit, allfällige Wärmeverluste im Haus festzustellen. In der Fachsprache nennt man dies auch Thermografie. Ein Wärmeverlust kann bei Türen, Fenster, Fassade, Dach oder Kamin auftreten. Die ideale Jahreszeit für aussagekräftige Wärmebilder ist die kalte Jahreszeit (Quelle & Bild: Gesundes Haus).