FERIEN-FEELING VOR DER HAUSTÜRE

40+ TIPPS

Im Sommer an exotische Orte fliegen? Da gibt es ganz tolle Alternativen. Wir zeigen dir hier, wie schön die Sommer- und natürlich auch Herbsttage vor der Haustüre sein können! Von Schweizer Urwäldern, Sandstränden, Nationalparks bis zu ökologisch-entspannten Übernachtungsmöglichkeiten – lass dich inspirieren 😎

AKTIVE ERHOLUNG UND
KÜHLENDE RUHE:
URWÄLDER DER SCHWEIZ

Urwälder gibt es nicht nur in den Tropen, sondern auch bei uns in der Schweiz. Ob tropisch oder nicht, gemeinsam ist den Urwäldern, dass sie über viele 1000 Jahre ohne Eingriff von Menschen gewachsen sind. Atemberaubend schön und perfekt, um an heissen Tagen die kühlende Ruhe zu geniessen.

Tipp #1

Vorab: Einsteigen und zurücklehnen macht einfach Sinn.
Hast du gewusst: Eine Zugreise verursacht nur knapp 7 Gramm CO2 pro Kilometer (vgl. SBB.ch und mobitool.ch). Punkto Umweltbilanz schneidet der Zug nicht nur deutlich besser ab als Flugzeug, Bus und Benziner; auch das Elektro-Auto kommt noch auf 89 Gramm CO2 pro Kilometer. Oder das E-Bike auf rund 14 Gramm CO2 pro Kilometer. So oder so: Sommerferien-Stau und Parkplatzsuche bleibt dir mit dem Zug erspart. Bild: Christian Meyer-Hentschel

Tipp #2

Bödmerenwald im Muotatal (SZ)
Er ist einer der urtümlichsten Urwälder der Alpen überhaupt: der rund 550 Hektar grosse Bödmerenwald im Muotatal. Ein Ausflug lohnt sich für die ganze Familie: Auf dem Themenweg «Urwaldspur» mit Start beim «Urwaldpavillon» kann man die Phänomene dieses märchenhaften Lebensraumes selber entdecken. Für Wanderer wird der 10 km lange «Urwaldweg»  ab Eigeliswald empfohlen. Bild: Stiftung Urwaldreservat Bödmeren

Tipp #3

Bergurwald Derborence (VS)
Einer der letzten Bergurwälder befindet sich weit oberhalb von Sion. Manche Tannen sollen seit sechs Jahrhunderten dort stehen! Der Wald von Derborence ist ein Paradies für viele Waldvögel, z.B. dem Dreizehenspecht, Steinadler oder dem Bartgeier. Aber auch Gämse kann man mit etwas Glück entdecken. Hier geht es zu den Routenempfehlungen von Pro Natura, der Eigentümerin eines grossen Teils des Naturschutzgebietes. Bild: Pro Natura

Tipp #4

Fichtenurwald von Scatlè (GR)
Zu einem der letzten in der Schweiz verbliebenen Urwäldern gehört auch der Wald von Scatlè. Ein auf einer Bergsturzhalde wachsender Fichtenwald in einem unbesiedelten, wild- und blumenreichen Alpental am alten Fusspfad zum Kistenpass. Das Urwaldstück habe schon einigen fleissigen Studenten zur Doktorwürde verholfen. Mehr dazu und rund um die Anreise hier. Bild: Surselva.info

 

Tipp #5

Waldreservat Val Cama (GR)
Ein Aufstieg von gut 1000 Metern soll belohnt werden: Ein weiteres, unberührtes Waldreservat liegt im mystischen Valle Cama, am Lago di Cama. Erhebliche Höhenunterschiede und unterschiedlich steile Berghänge sind der Grund, dass auf relativ kleiner Fläche 26 verschiedene sog. Waldgesellschaften vorkommen. Man wandert gefühlt von trockenen Eichenwäldern am Mittelmeer bis in die sibirischen Lärchenwälder – innerhalb weniger Stunden. Mehr zur Anreise. Bild: Pro Natura

Tipp #6

Hittuwald bei Simplon (VS)
Am Walliser Chastelberg oberhalb von Simplon Dorf steht zwar per Definition kein Urwald, aber wohl ein uriger Lärchenwald: Manche Lärchen haben nachweislich ein Alter von 700 bis 850 Jahren! Nicht nur in den Sommermonaten ein Besuch wert, sondern auch eindrücklich im Spätherbst, wenn sich die Nadelbäume gelb verfärbt haben. Bild: Brig Simplon Tourismus AG

Tipp #7

Nah und relativ unberührt: Der Bettlachstock (SO)
Der Solothurner Bettlachstock ist seit 35 Jahren ein kantonales Naturreservat, in dem die natürliche Entwicklung weitgehend unbeeinträchtigt abliefen. Mehr als 200 Jahre alt sind hier die ältesten Buchen! Und sie gehören seit letztem Sommer zum UNESCO Weltkulturerbe. Diverse Aktivitäten werden hier vorgestellt. Bild: Solothurner Zeitung

 

Tipp #8

Nah und relativ unberührt: Sihlwald (ZH)
Seit über 30 Jahren habe der Mensch auch im Sihlwald keinerlei Eingriff vorgenommen. Im rund 1100 Hektaren grossen Gebiet mitten im urbanen Raum zwischen Zürich, Zug und Luzern wachsen vor allem Buchen, wie es ursprünglich auf rund 80 Prozent der Fläche Mitteleuropas der Fall war. Gemäss dem Wildnispark Zürich sind nach 10 Jahren auch wieder einmal junge Luchse zur Welt gekommen. Es gibt viel zu entdecken und erleben, ideal auch mit Kindern. Bild: Wildnispark Zürich

 

STRANDFEELING GENIESSEN:
SANDSTRÄNDE DER SCHWEIZ

Strandfeeling geniessen und Sonnenbaden, auch das geht wunderbar in der Schweiz. Hier ein paar Inspirationen, wo du Sandburgen bauen kannst. Und nicht vergessen: Ein mineralischer Sonnenschutz, der diese raren und schönen Ökosysteme neben anderen Umweltfaktoren nicht zusätzlich stresst 🌞

 

Tipp #9

Südsee-Feeling: Badeinseln Lorelei (UR)
Weisse Inselchen im türkisblauen Wasser. Dafür muss man nicht um die halbe Welt jetten: Die Inseln erreichst du mit 25 Minuten Fussweg vom Bahnhof Flüelen im Urnersee. Die Badeplätze sind frei zugänglich. Einfach Standtuch ausbreiten und geniessen. Mehr Aktivitäten rund ums Reussdelta findest du hier. Bild: Seeschüttung Urnersee

 

 

Tipp #10

Das alte Strandbad Vitznau (LU)
Wohl noch immer ein Geheimtipp: Das alte Strandbad Vitznau. Es verzaubert immer wieder mit seinem Ausblick und dem klaren Wasser. Man erreicht den Badeplatz ab Vitznau (Schiffstation, z.B. Anfahrt von Luzern) über die alte Seestrasse Richtung Gersau. Früh da sein lohnt sich, die Liegefläche ist relativ klein. Bild: visit-vitznau.ch

 

Tipp #11

Perfekt zum Träumen: Die Strände von Yvonand (VD)
Solche Sandstrände findet man in der Schweiz selten: Die natürlichen Buchten von Yvonand am Neuenburgersee bezaubern durch feinen Sand und klares Wasser – und das erst noch mitten im Grünen. Sie fallen flach ins Wasser ab, ein Paradies auch für die Kleinsten. Nach Yvonand kommst du via S-Bahn und von da sind alle Strände in 15-30 Minuten Fussweg erreichbar. Bild: Camping Yvonand

 

Tipp #12

Kitschig: Der Strand von Gletterens (FR)
Nur eine Stunde weiter via Payerne kommt man an ein weiteres Bijou am Neuenburgersee: Feiner Sand, Badespass und eine wunderschöne Abendstimmung bietet auch der Strand von Gletterens. Man kann auch direkt den Bus ab Avenches oder Fribourg nehmen und an der Haltestelle «Gletterens, Lac» aussteigen. Bild: Estavayer-le-Lac/Payerne et Région

 

Tipp #13

Der längste natürliche Sandstrand Europas: Savaux Beach (FR)
Diesen Naturstrand kannst du am Murtensee entdecken. Er erstreckt sich von Savaux bis Avenches. Mit seinem flachen, grosszügigen Einstieg ist er beliebt bei Wassersportlern. Kanus, Kayaks oder SUPs kannst du direkt vor Ort mieten. Unter den schattenspendenden Bäumen lässt sich aber auch einfach das Strandgetummel beobachten. Mehr dazu. Bild: fribourgregion.ch

 

Tipp #14

Camping mit Flair: Gäsi Strand (GL)
Auch in der Ostschweiz gibt es natürliche Sandstrände: direkt an einem idyllischen Campingplatz am Walensee liegt der Gäsi Strand. Ob Wassersport, Wandern oder einfach relaxen, die Umgebung bietet viele tolle Möglichkeiten. Mehr Infos findest du zum Beispiel hierBild: GOCAMPING

 

Tipp #15

Geheimtipp am Zürisee: Strand auf der Halbinsel Au (ZH)
Lauschige Plätzchen am Zürichsee? Die sind rar 😉 Nur wenige Gehminuten vom Schiffsteg entfernt, kannst du auf der Halbinsel Au aber noch einen fast unberührten Sandstrand entdecken. Es gibt auch eine Grillstelle oder man kann sich im Landgasthof in der Nähe verpflegen. Bild: Der Internaut

 

Tipp #16

Trage Sorge zu deiner Haut und Umwelt: Mit mineralischem Sonnenschutz
Die Haut ist unser grösstes Organ und die schönen Schweizer Gewässer sind empfindliche Ökosysteme. Du kannst  mit einer bewussten Wahl deiner Sonnencreme ganz einfach zu ihnen Sorge tragen: Die ideale Sonnencreme ist mineralisch, bio-zertifiziert und kommt ohne Konservierungsstoffe, Mikroplastik, Nanopartikel, Octocrylen oder Benzophon. Hier findest du Schweizer Anbieter mit solchen Produkten.

AUF ENTDECKUNGSREISE GEHEN:
UNTERWEGS DURCH DIE SCHWEIZ

18 National- und Naturpärke gibt es in der Schweiz. Hinzu kommen viele weitere einzigartige Naturschauplätze, die du erkunden kannst. Unterwegs bieten sich dir Übernachtungsmöglichkeiten an, welche nachhaltig geführt werden. Öko-Hotels engagieren sich als Betrieb und zusammen mit den lokalen Bewohner*innen u.a. dafür, dass diese Regionen nachhaltig gefördert und ihre Vielfalt erhalten bleibt 🦋

 

Tipp #17

Vorab: Schweizer Pärke sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung.
Die Organisationen hinter den Schweizer Natur- und Nationalpärken engagieren sich für die Ökologie, Gesellschaft und die Wirtschaft in ihrer Region. Im Bereich Ökologie gehört z.B. die Erhaltung und der Wiederaufbau der natürlichen Lebensräume zu ihren Aufgaben. Denn in den Schweizer Pärken leben überdurchschnittlich viele bedrohte Arten. Die Parkorganisationen sensibilisieren für die Artenvielfalt und gewinnen u.a. auch politische Akteurinnen und Akteure für die nötigen Massnahmen. Bild: Netzwerk Schweizer Pärke

 

Tipp #18

Die Schweizer Pärke im Überblick
Kennst du schon die interaktive Karte zu allen Schweizer National- und Naturpärken? Schau mal hier vorbei. Zu jedem Park gibt es neben Fakten auch Tipps rund um Veranstaltungen und Angeboten. Eine Bereicherung für jede Ferien- und Ausflugsplanung! Zum Beispiel kennen viele wohl die bekannte Aareschlucht im Haslital – aber hast du schon mal etwas von der Viamala-Schlucht im Naturpark Beverin gehört? Bild: Netzwerk Schweizer Pärke

 

Tipp #19

Natur und Genuss pur: Regionaler Naturpark Schaffhausen (SH)
In der Region Schaffhausen kannst du über den Rheinfall hinaus einzigartige Natur- und Kulturlandschaften entdecken. Die Regionen Randen, Hochrhein, Klettgau und Reiat können per Velo, Skates oder natürlich zu Fuss auf einem Wanderausflug erkundet werden. Gleich 17 Routen und Ausflugsideen findest du unter natourpark.ch. Auf allen Entdeckungsreisen erwartet dich Feines aus der Region: Der Naturpark fördert z.B. mit dem Genussweg einheimische Produzenten und die lokale Gastronomie. Bild: Regionaler Naturpark Schaffhausen

 

Tipp #20

Das neuste Parkerlebnis: Eine kulinarische Schatzsuche
Apropos Kulinarik: Ein ganz besonderes Erlebnis im Herzen des Regionalen Naturparks Schaffhausen – sowie in fünf weiteren Naturpärken – bietet das Projekt SAVURANDO: eine kulinarische Schatzsuche in der idyllischen Parkregion Reiat, bei der die Gäste direkt mit den Produzentinnen und Produzenten von Regio-Produkten in Kontakt kommen. Auf dem Weg gilt es knifflige Rätsel zu lösen. Ein toller Ausflug und Rätselspass für die ganze Familie. Bild: Schweiz Tourismus/Giglio Pasqua

Tipp #21

Die grüne Schatzkammer: Der Jurapark Aargau (AG)
Zwischen saftigen Hügeln und kühlenden Wäldern hat der Jurapark Aargau für Natur- und Kulturfans ganz viel zu bieten: Neben Themenwegen gibt es z.B. über 20 geschützte Orchideenarten, das Fledermaustal, sagenumworbene Burgen und gut 140 regionale Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Auf der interaktiven Karte und dieser Veranstaltungsseite hast du das gesamte Jurapark Programm im Überblick. Tipp: Es gibt auch barrierefreie Veranstaltungen und Angebote. Bild: Renato Bagattini

 

 

Tipp #22

Genuss-Touren im Jurapark
Möchtest du saisonale Jurapark-Spezialitäten und deren Produzentinnen und Produzenten kennenlernen? Dann aufgepasst: Zu Fuss führt dich der FoodTrail von einem zum nächsten Genuss-Stopp. Eine kulinarische Tour ist auch via E-Bike möglich. Und für alle, die gerne degustieren 😉: Der Jurapark organisiert zusammen mit lokalen Partnern auch eine Bierwanderung, auf welcher sechs regionale Brauereien besucht werden können und für Weinliebhaber*innen eine Weinwanderung im Böztal. Bild: Jurapark Aargau

 

 

 

Tipp #23

Seltenheit: Wildwachsende Orchideen
Im Jurapark Aargau kannst du bis zu 20 Arten entdecken. In den Monaten Mai bis August blühen sie inmitten des idyllischen Föhrenwäldchens zwischen Nätteberg und Hessenberg. Mit etwas Geduld kann beispielsweise auch ein Gelbringfalter oder ein Schmetterlingshaft beobachtet werden. Gut zu wissen: Weil sie in der Schweiz sehr selten geworden sind, stehen alle wildwachsenden Orchideen unter Schutz. Bild: Jurapark Aargau

 

 

Tipp #24

Fledermäuse entdecken und schützen
Im Jurapark Aargau leben 21 von 30 einheimischen Feldermausarten! Begib dich auf einen Abendspaziergang im Fledermaustal und lerne deren faszinierenden Bewohner näher kennen. Die Fledermauskolonien wohnen seit Jahrzehnten in Kirchen und Dachstöcken. Fledermäuse in der Schweiz sind bedroht, weshalb alle 30 einheimischen Fledermausarten geschützt sind. Hier erfährst du, wie du Fledermäuse unterstützen kannst. Bild: Jurapark Aargau

 

Tipp #25

Bainvegni im Kurhaus Bergün (GR)
Erlebe eine Zeitreise inmitten der Bündner Bergwelt und lass dich vom Jugendstil sowie einer grossen Portion Gastfreundschaft verzaubern. Das Kurhaus Bergün hat für Gross und Klein vieles zu bieten: Von Ferienwohnungen, Hotelzimmern über eine kreative Regionalküche, Kurbad, Sauna und Kneipp-Steg bis zu Tennis, Kino, Ludothek und einer historischen Hotel-Bar – und ja, das Kurhaus ist auch K(ult)urhaus. Das alles mit umfassendem Engagement für Region und Nachhaltigkeit. Bild: Kurhaus Bergün

Tipp #26

Aktivitäten rund ums Kurhaus
Die Palette an Aktivitäten rund ums Kurhaus Bergün ist genauso spannend: Direkt vor dem Kurhaus gibt es einen Abenteuer-Spielplatz. Ein absolutes Muss: Eine Wanderung zum «Lai da Palpuogna» – einem atemberaubend schönen Bergsee im Naturschutzgebiet Bergün (kein Badesee). Beliebt ist im Bergüner Sommer auch der Besuch vom höchst gelegenen, ungeheizten Freibad Europas, der Bergbadi Bergün, wo Kurhaus Gäste von freiem Eintritt profitieren. Bild: Pascal Brunner

Tipp #27

Geniesse auch mal ein wenig Offline-Zeit
... so wie die Enten-Familie vor unserer Zwischennutzung in Zollikon am See 🐣

 

 

Tipp #28

Willkommen im malerischen Kiental: ChieneHuus (BE)
Einfach mal abschalten in einer idyllischen Umgebung und deinem Körper und Geist etwas Gutes tun; das kannst du im ChieneHuus – dem Kurhaus gefertigt in der naturnahen Holz100-Bauweise. Die Fasten-, Darmwellness- und Ayurveda-Kuren sind sehr gefragt und meist schon frühzeitig ausgebucht. Das ChieneHuus gehört übrigens zum Kientalerhof, der seit über 30 Jahren professionelle Ausbildungen in z.B. Shiatsu und Ayurveda-Massage führt. Bild: ChieneHuus

Tipp #29

Aktivitäten rund ums ChieneHuus
Das Kiental im Berner Oberland bietet 250 prächtige Kilometer zum Wandern und zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Mehr dazu findest du hier. Wer es ruhiger angehen mag: Im Garten vom ChieneHuus lädt ein Bio-Schwimmteich zum Erfrischungsbad ein und an Regentagen bietet sich auch das Entspannen im Dampfbad oder der Holzofen-Sauna des Kientalerhofs an. Bild: ChieneHuus

 

 

Tipp #30

Einzigartige Ausflugsmöglichkeit
Hast du gewusst: Die steilste Postautostrecke Europas (28% Steigung) findet sich im Kiental. Diese führt auf die Griesalp, vorbei an tosenden Wasserfällen und durch die urtümliche Pochtenschlucht. Von der Griesalp geht es talabwärts zum Wildwasserweg, welcher sich durch die erfrischende Griesschlucht schlängelt. Den Tourenbeschrieb findest du hier und folgend mehr zur Kiental-Griesalp-Linie. Bild: Postauto.ch

Tipp #31

«Blüemlisalp ire Summernacht»
Idylle und Naturpur, so stellen wir uns eine Erkundungstour rund um den Oeschinensee vor (#Wunschliste). Vom ChieneHuus erreicht man mit ÖV in 50 Minuten Kandersteg und von da startet der Oeschinenrundweg. Als Wanderklassiker gilt die Bergwanderung vom Oeschinensee hoch zur Blüemlisalp und weiter zur Bundalp und Griesalp. Die Region gehört übrigens zum UNESCO-Welterbe «Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch». Bild: P. R. Doyle

Tipp #32

Eintauchen in eine andere Welt: Jurtendorf (LU)
Im Jurtendorf scheint die Zeit still zu stehen. Es ist ein Ort der Musse, der Begegnung und der Einfachheit. Verwöhnt wird man mit vegetarischem (auf Wunsch auch veganem) Essen aus dem eigenen Gemüse- und Früchteanbau. Im Juli und August gibt es insbesondere das beliebte Familienlager; zu den Programm-Highlights. Auch spannend: Es gibt eine Saunajurte, Solar-Duschen und das Abwasser wird in einer eigens angelegten Pflanzenkläranlage gereinigt. Bild: Jurtendorf

 

Tipp #33

Aktivitäten rund ums Jurtendorf
Vom Jurtendorf aus kannst du gleich zwei Wanderparadiese entdecken: Viele schöne, aussichtsreiche Wanderwege führen auf den Napf und auch die UNESCO Biosphäre Entlebuch bietet zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Direkt ab Luthern Bad beim Jurtendorf führt z.B. diese Rundwanderung auf den Napf. Und: Via ÖV kommst du ins herzige Städtli Willisau und weiter nach Menznau, von wo aus du das Naturschutzgebiet rund um den Soppisee erreichst. Bild: Willisau Tourismus

Tipp #34

Entspannen im ersten Öko-Hotel der Schweiz: L'Aubier (NE)
Suchst du in der Westschweiz eine nachhaltige Wohlfühloase? Dann bist du im L’Aubier Montezillon richtig. 1994 zum ersten Öko-Hotel der Schweiz gewählt, bietet es dir heimelige Räume, Wellness und einen herrlichen Blick auf Neuenburgersee und Alpen. Die konsequent biologische Goût-Mieux-Küche verwöhnt dich mit Regionalem und hofeigenen Speisen. Der Hof wird seit 1979 biologisch-dynamisch bewirtschaftet und auch die Käserei arbeitet nach Demeter-Richtlinien. Bild: Eigenaufnahme

 

Tipp #35

Aktivitäten rund ums L'Aubier
Ob relaxen, flanieren oder wandern, in der Region Neuenburg kommen keine Ausflugswünsche zu kurz. Vom L'Aubier geniesst man einen wunderbaren Ausblick auf den Neuenburgersee: Dort gibt es einige der schönsten Schweizer Naturstrände. Am Neuenburgersee liegt auch das Pro Natura Zentrum «Champ-Pittet». Und es gibt so einige Wander-Highlights: Diese Aufnahme entstand zum Beispiel auf dem Chasseron. Bild: Eigenaufnahme

Tipp #36

Aktivitäten rund um«Grand Canyon der Schweiz»
Von Montezillon gut erreichbar ist der Ausgangspunkt zu einer der eindrücklichsten Schweizer Rundwanderungen: Von Noraigue hoch zum «Creux du Van» im Val de Tavers. Die natürliche Felsarena erreicht man nach ca. 7km. Dabei wandert man durch das älteste Naturreservat der Schweiz (seit 1870). Es ist ein Jadgbanngebiet und somit ein Paradies für Gämse, Steinböcke, Murmeltiere, Auerhähne, Luchse, Raubvögel und andere Wildtiere. Mehr Infos findest du hier. Bild: Eigenaufnahme

Tipp #37

Vom Jura zum Mittelland: Das Schluchtenparadies
Zahlreiche Schluchten reihen sich am Übergang vom Jura zum Mittelland von West nach Ost aneinander: Gorges de l'Orbe, Gorges de l'Areuse,Twannbachschlucht, Taubenlochschlucht bis zur Tüfelsschlucht. Die Wanderung durch die Areuse-Schlucht beginnt – wie die Wanderung zum Creux du Van – ebenfalls in Noiraigue im Val de Travers. Sie führt über unzählige Treppenstufen und Brücken vorbei an imposanten Felskulissen nach Boudry. Bild: Jan Huber

 

Tipp #38

Entdecker-Garten: Pro Natura Zentrum Champ-Pittet (VD)
Auf den barrierefreien Lernpfaden rund um das Pro Natura Zentrum gibt es viel zu entdecken: Drei achtsam angelegte Gärten mit einheimischen Zier- und Nutzpflanzen, eine Wildbienen-Ausstellung sowie das grösste Feuchtgebiet der Schweiz (dazu morgen). Ideal für Familien: Das Gelände kann über Postenläufe erkundet werden. Alle aktuellen Angebote findest du hier. Bild: Eigenaufnahme

 

Tipp #39

Das grösste Feuchgebiet der Schweiz: Grande Cariçaie
Die Grande Cariçaie ist ein grosses Naturschutzgebiet am Südostufer des Neuenburgersees. Das Ufergelände ist aus der ersten Juragewässerkorrektion Ende des 19. Jahrhunderts hervorgegangen und besteht aus Mooren, feuchten Wäldern und Flachwasserzonen. Ein Viertel der Tier- und Pflanzenarten der Schweiz, darunter zahlreiche seltene und bedrohte Arten, ist hier zu Hause. Mehr Infos dazu findest du hier. Bild: Eigenaufnahme

 

Tipp #40

Auf zwei Rädern noch mehr entdecken.
Egal ob du ohne Anstrengung durch abwechslungsreiche Landschaften radeln oder Passhöhen bezwingen magst, die Schweiz hat als Veloland so viel zu bieten. Folgende Seiten inspirieren dich bei der Planung von mehrtätigen Velotouren: SchweizMobil oder Veloerlebnis. Oder darf’s ein lässiger Ausflug zusammen mit Kindern sein? SlowUp und Vélorution organisieren Velo-Events für Gross und Klein und es gibt sogar ein VelokinoBild: Matheus Frade

 

Tipp #41

Weiterführende Tipps
Celia Valeria Hug zeigt dir, wie du Fernreiseträume klimaschonend verwirklichen kannst. Ihr Projekt «Suche Fern. Finde Nah.» startete sie im Rahmen der Maturaarbeit an der Kanti Olten. Entstanden ist ein packender Reiseführer, der ausgewählte Fernreisedestinationen – die meist nur mit dem Flugzeug erreichbar wären – einem verblüffend ähnlich scheinenden Naturort der Schweiz gegenübergestellt. Zum Beispiel fühlt man sich am Glacier de Moiry (VS) umgeben von einer Arktis-Landschaft. Bild: Dorothe Oldani