Unabhängige Macherinnen und Macher, die eine praktische Lösung für einen gesunden und nachhaltigen Alltag entwickeln

Mit Unterstützung der achtsamen Content-Spezialistin Bianca Fritz

 

Gründer Martin

Aufgaben: Visionär, Analytiker und Informationsprofi mit Menschenverstand. Steuert die Plattform-Entwicklung und garantiert, dass im IT-Stack alles reibungslosfunktioniert.
Lieblingsvogel: Nachtigall
GreenPick unterstützt mich dabei… regional, bequem und gesund einzukaufen.
Was mir schwer fällt: Auf in Plastik verpackte Schlecksachen zu verzichten.

Mein Weg zur Nachhaltigkeit:

In meiner Kindheit war es selbstverständlich mich regional, frisch vom Markt und möglichst ohne Food-Waste zu ernähren. Meine Eltern bauten eine Bäckerei und zwei Lebensmittelgeschäft auf, da war es vorgegeben. Als ich nach der Ausbildung weg und in die Grossstadt gezogen bin, veränderte sich mein Kaufverhalten. Das Einkaufen musste schnell und bequem gehen. So war nur ein kleiner Teil meiner Einkäufe garantiert regional oder mit Auszeichnungen versehen.

Bis ich dann mit einer Kollegin im Supermarkt stand, die meines Erachtens zu viel Zeitbrauchte für die Auswahl ihrer Natur- und Bio-Produkte: Über 100 Qualitäts- und Marketing-Labels im Bereich Ernährung machten ihr das nachhaltige Leben schwer. – Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Lässt sich gute, regionale Qualität nicht effektiver finden? Wo gibt es noch kompetente Beratung und wem kann man vertrauen? Ist Bio immer besser als regional? Ist rein pflanzlich tatsächlich gesünder? Und muss ich wirklich alles vorabrecherchieren? 2016 gründete ich den Nivens Verein, um mich mit Mitmenschen zu genau diesen Fragen auszutauschen und bei gemeinsamen Veranstaltungen von Pionieren der Nachhaltigkeit zu lernen.

Heute lebe ich sehr viel bewusster. Ich bin eher minimalistisch unterwegs und versuche Abfall zu vermeiden und wähle wertbeständige, wieder verwendbare bzw. reparierbare Produkte aus. Ich denke langfristig hat das eine positive Auswirkung für mich und meine Umwelt. Aber mal ganz ehrlich: Die richtigen Anbieter von unterwegs in allen Lebensbereichen zu finden ist bislang sehr aufwendig. Wie geht es euch, vertraut ihr Suchmaschinen aus dem amerikanischen Raum oder internationalen Marken?

Ich bin überzeugt; hier braucht es digitale Assistenten für unterwegs, entwickelt von Menschen mitten aus der Gesellschaft. Auf dem Weg lernte ich Michelle kennen, die mich mit ihrer Freude und Power ansteckte, eine Lösung zu kreieren, die nachhaltiges Entscheiden einfacher macht. Und einem die Freiheit lässt, diese klimafreundlich auszugestalten. Für alle, ob jung oder alt.

 

 

Gründerin Michelle

Aufgaben: Kommunikationszentrale und Kreativkopf mit Flair für digitale Lösungen. Erarbeitet Funktionalitäten und Design für GreenPick und baut mit Herzblut die Zusammenarbeit mit Wandelpionieren aus.
Lieblingsvogel: Alle, die in unserem Naturgartensingen.
GreenPick unterstützt mich dabei… kreislauffähige, tierfreundliche und natürliche Alternativen aus der Region zu finden.
Was mir immer weniger schwer fällt: Statt 2x pro Jahr, nur noch jedes zweite Jahr in ein Flugzeug zusteigen.

Mein Weg zur Nachhaltigkeit:

Ich bin mit dem WWF-Heftli vom Gotti und einem grossen Wissendurst für Natur und Umweltaufgewachsen. Dokus mit Sir David Attenborough, «More Than Honey», «The TrueCost», «A Plastic Ocean» oder das Schweizer Werk «Bruno Manser – Die Stimme Des Regenwaldes» haben mich bewegt. Bis Mitte zwanzig dachte ich von mir, dass ich als ÖV-Fahrerin, die keine Wegwerf-Produkte dafür umso mehr saisonales Bio-Gemüse kaufte, ziemlich bewusst lebe.

Bis ich vor einer Riff-Erkundung Sonnencreme auftragen wollte und ein befreundeter Meeresschützer mit Blick aufs Kleingedruckte der Tube meinte: «Oxybenzon… ein Tropfen auf 6 olympische Schwimmbecken reicht, um Bleiche und DNA-Schäden bei jungen Korallen zu verursachen!» Läck, mir war das peinlich! Dankend habe ich seine «reef-friendly» Alternative angenommen. Ein Jahr später haben Palau und Hawaii als erste Inselstaaten ein Verbot für solche chemischen Sonnenfilter angekündigt.

Das war der Moment, wo ich mich gefragt habe: Was steckt wirklich in diesem Produkt? Ist der Anbieter ehrlich engagiert oder erzählt er nur grüne Marketingbotschaften? Und welche Unternehmen berücksichtigen schon im Produktdesign, dass Abfall vermieden werden kann und hinterlassen gar einen klimapositiven Fussabdruck? – Unseren Haushalt haben mein Lebenspartner und ich seither komplett umgestellt. Klingt so einfach, aber wem es ähnlich wie uns geht, weiss, dahinter steckt viel Zeit und Recherchearbeit… darum konnte ich mich auf Anhieb für die Vision von Martin begeistern.

Mit GreenPick möchte ich zeigen: wir haben Alternativen. Fast über alle Lebensbereiche hinweg . Dank verantwortungsbewussten Menschen, die mit innovativen Ideen und sinnstiftenden Geschäftsmodellen unsere lokale Wirtschaft beleben. Und dank all den Organisationen, die sich für Gesellschaft, Natur und unsere Zukunft engagieren. Gemeinsam macht nachhaltig verändern sogar Spass! Es gibt immer mehr Wandelpioniere in der Nachbarschaft zu entdecken, die ihr Wissen teilen und sich mit dir gemeinsam für eine grünere Zukunft engagieren wollen.

Mein Wunschzettel: Schwimm- & Surfanzüge ohne bedenkliche Chemie, dafür mit biologisch abbaubaren Fasern – denn PET-Kleidung kann nicht die Endlösung sein.

Nachhaltigkeitskompass GreenPick

Hurra, GreenPick ist geschlüpft! – Gemeinsam mit wertvoller Unterstützung von Studierenden, Professoren, Umweltwissenschaftlern sowie mit unserem geschätzten Team und engagierten Partnern. Ich trage zu einer Welt bei, in der Nachhaltigkeit verbindet – um gemeinsam mit euch zu verändern.

Mit Verein und Firma wollen wir aktiv verändern

Aus dem «Nivens Verein» schlüpfte die Idee für GreenPick und mit der «Green Now» können wir die nötigen Mittel beschaffen, um eine nutzerfreundliche Lösung für eine übergreifende Nachhaltigkeits-Plattform zu entwickeln. Als sozialer Arbeitgeber leben wir Werte, wie wir sie auch bei Anbietern unserer Wahlschätzen – und sind uns bewusst, dass wir noch viel grünes Potential haben.

Durch die enge Zusammenarbeit mit der SVA Zürich und den IV-Stellen können wir Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten einen Arbeitsplatz bieten und Lernende in der Ausbildung unterstützen. Lohngleichheit zwischen Frau und Mann sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Potential: Wir möchten ein sinnstiftendes Geschäftsmodell aufbauen, geschätzte Arbeitsplätze ausbauen und arbeiten darauf hin, Gewinn ein Projekte investieren zu können, die der lokalen Gesellschaft und Natur nützen.
Wir schätzen es sehr, Arbeitsräume zur Zwischennutzung gefunden zuhaben. Achtzig Prozent von unserer Büro-Ausstattung ist Secondhand; von Freunden geliehen, aus dem Brockenhaus oder bei Secondhand-Elektronikhändlern gekauft. Potential: Wir wollen aktiv mit Verbänden zusammenarbeiten, die ihr Wissen zur Kreislaufwirtschaft mit unserer Community teilen wollen.

 

«Durch Wissen entsteht Empathie und durch Empathie entsteht Veränderung» (Craig Leeson, A Plastic Ocean). GreenPick möchte in diesem Sinne nicht nur finden, sondern auch inspirieren und motivieren. In Kürze wollen wir auch via Blog und den sozialen Medien Tipps von Wandelpionieren und Experten an unsere Community weitergeben. Potential: Im neuen Jahr möchten wir nicht nur digital, sondern auch persönlich, im Rahmen von Veranstaltungen, Spannendes und Nützliches aus der nachhaltigen Themenwelt weitergeben (zugänglich für alle, mit Türkollekte oder Gönnerschaft).

 

Wir schätzen die Möglichkeit, mit dem Zürcher ÖV, Velo oder gar zu Fuss zur Arbeit gehen zu können. Wir steigen im Durchschnitt nur alle 2-3 Jahre in ein Flugzeug und essen kein bis wenig Fleisch. Klimaneutral sind auch unsere Cloudsowie unsere Drucksachen. Und dank GreenPick kennen wir nun auch die CO2-Bilanz von unserem Einkaufsweg. Potential: Wir wollen uns noch besser zur Klimabilanz von Lebensmitteln und Produkten (z.B. bei Anbau, Herstellung oder Transport) informieren und dieses Wissen bei unserem täglichen Einkauf berücksichtigen. GreenPick möchten wir mit einem CO2- Planungsassistenten ausstatten, der klimafreundliche Tagesauflüge mit mehreren Zwischenstopps vorschlagen kann.

 

Unser Team

Bei GreenPick finden Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen einen sinnvollen Arbeitsplatz. Es konnten durch die Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen IV-Stellen geschaffen werden, bei denen Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten einen Arbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt erhalten oder Lernende ihre Ausbildung abschliessen können. Derzeit besteht unser Team aus 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.