Ob Bürobedarf aus zweiter Hand, veganer Kaffee, Komposttoiletten oder «Gluschtiges» aus regionaler Bio-Produktion: Statt mühsam zu recherchieren, können Nutzer*innen mit Hilfe des Start-ups GreenPick nachhaltige Produkte, Dienste und Freizeitaktivitäten bald schnell und übersichtlich auf ihrem Smartphone finden. Ziel der Gründer: Eine Konsumwende aus dem Herzen Zürichs. Über Crowdify können Interessierte das GreenPick Team ab sofort unterstützen.

Zürich, 16. Oktober 2020. Bis 2030 soll die Schweiz ihre Treibhausgasemissionen halbieren. Für die Gründer des Zürcher Start-ups „Green Now“ sind neben der Industrie die Konsumenten entscheidend, um dieses Ziel zu erreichen und insgesamt gesünder, bewusster und sinnstiftender zu leben. Daher entwickeln Michelle Oehri und Martin Slawik eine für mobile Endgeräte optimierte Webseite, die nachhaltige Anbieter und Dienstleistungen aus allen Lebensbereichen mit wenigen Klicks sichtbar macht. Unter «www.GreenPick.app» ist bereits die Beta-Lösung live.

Die unabhängigen Macher Oehri und Slawik sind überzeugt, dass eine Konsumwende nötig ist, um den Planeten zu erhalten. Doch nachhaltig einzukaufen, ist noch nicht so einfach, wie es ein sollte. „Uns hat genervt, wie mühsam wir uns manchmal durchs Internet forsten mussten, um nachhaltige Produkte oder Dienste zu finden“, sagt Slawik. „Um etwa schadstofffreies Kochgeschirr zu finden, habe ich stundenlang recherchiert. Dabei kann die Suche viel einfacher gehen, wenn ich weiss, wo ich den Anbieter finde, der meinen Bedürfnissen entspricht.“

„Suchmaschinen liefern lückenhafte Ergebnisse ohne Glaubwürdigkeitscheck. Und wer behält bei all den Etiketten und Labels oder den oftmals irreführenden Produktinformationen noch den Durchblick? Dabei haben wir in der Schweiz schon so viele Kleinunternehmen, Organisationen und Initiativen, die Verantwortung übernehmen und ein ganzheitlich nachhaltiges Angebot bieten“, so sieht es Michelle Oehri. Deren Engagement für Umwelt und Gesellschaft wollen die GreenPick-Gründer sichtbar machen und so die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 des Bundesrates unterstützen.

Mit Unterstützung von Studierenden der FHNW, HWZ sowie Coachings der SEIF Academy haben sie ein branchenübergreifendes und für Smartphones optimiertes Verzeichnis entwickelt. Per Stichworteingabe, Standortabfrage oder beim Stöbern in über 50 Kategorien wie „Essen & Trinken“ oder „Kreislaufwirtschaft“ finden Nutzer*innen auf GreenPick künftig das passende Produkt und ein aussagekräftiges Profil des jeweiligen Herstellers. Schnell, bequem und ohne Greenwashing. Denn nur wer einen Nachhaltigkeitscheck durchlaufen hat, der sich an Kriterien orientiert, die mit Umweltexperten und den Studierenden entstanden sind, darf sein Profil auf der Seite veröffentlichen. „Ein wichtiges Kontrollorgan ist auch die GreenPick Community. Sie macht direkte Erfahrungen mit den Anbietern. Die Nutzer*innen können uns jederzeit über den Melde-Button in einem Anbieter-Profil einen Hinweis geben, wenn sie der Meinung sind, dass deklarierte Kriterien nicht eingehalten werden.“ ergänzt Oehri.

Zusätzlich sollen Interessierte Inspiration für einen umweltverträglichen und gesellschaftlich wertvollen Lebensstil und die Möglichkeit finden, sich mit Umweltexperten zu vernetzen und auszutauschen. Nachhaltigkeitspioniere wie der Komposttoilettenhersteller Kompotoi, die Miet- und Vermietplattform Sharely, der Verein Wärchbrogg mit den Quai4-Bio-Märkten, die Öko-Druckerei Druckform, die Bio-Metzgerei Ueli-Hof, das regionale Bio-Markt- und Lebensmittelnetzwerk BachserMärt oder das Café Miyuko von Slow Food Vertreterin Sara Hochuli unterstützen GreenPick bereits.

Etwas mehr als 3000 Franken fehlen den GreenPick Gründern, um die erste Finanzierungsstufe zu schaffen. Rund 23 600 Franken benötigen sie, um ihre Beta-Version weiterzuentwickeln und den unabhängigen Schweizer Kartendienst routeRANK zu integrieren. Der zeigt Nutzer*innen nicht nur die schnellste, sondern auch die klimafreundlichste Route an. „Mühsame Recherche war gestern. Wir sind überzeugt, dass nachhaltig einkaufen und entscheiden schneller gehen kann – und muss, damit wir eine nachhaltige Konsumwende schaffen“, so Oehri und Slawik.

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Über das sozial-hybride Startup und GreenPick:

Die Green Now AG wurde im Mai 2020 von Mitgliedern des „Nivens Vereins“ gegründet. Der Verein fördert seit 2016 eine nachhaltige Lebensweise und Alltagskultur. Mit dem Projekt GreenPick möchte das sozial-hybride Startup nun schweizweit inspirieren und motivieren; für einen nachhaltigen, regionalen Einkauf, die Verringerung des eigenen ökologischen Fussabdrucks aber auch für ein gesellschaftliches Miteinander. Insbesondere die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele SDG 3, SDG 4, SDG 13, SDG 15 und SDG 17 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung möchte Verein und Firma mit GreenPick unterstützen.

Mit GreenPick sollen ganzheitlich nachhaltige Akteure sichtbar werden, die sich in der Nachhaltigkeit engagieren. Dazu verbindet die digitale Plattform Private, Kleinunternehmen aber auch Vereine, Stiftungen oder Tier- und Umweltschutzorganisationen. Bei der Entwicklung werden ausschliesslich regionale, klimafreundliche Komponenten und Partner berücksichtigt. Durch enge Kooperation mit der SVA Zürich und den IV-Stellen bietet die Green Now AG Lernenden und Menschen mit Handicap einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

Medienkontakt:
Michelle Oehri

michelle@greenpick.ch
+41 44 500 52 56

www.GreenPick.app

GreenPick Crowdfunding & weitere Infos
Hier geht es zum Crowdfunding Projektlink mit Videobotschaft.
Hier finden Sie ein Interview mit den GreenPick Gründern.
Hier werden die FAQs zu GreenPick beantwortet.

GreenPick auf den sozialen Medien:
https://www.instagram.com/GreenPick.app/
https://www.facebook.com/GreenPickschweiz
https://www.linkedin.com/company/green-now-ag/

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