1 Tipp pro Tag rund ums
ökologische Putzen

Vorab

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1. März

Günstig und altbewährt: 5 Hausmittel zum ökologischen Putzen.

Du möchtest beim Putzen und Waschen auf bedenkliche Chemie-Keulen verzichten? Das ist nicht schwer. Mit diesen altbewährten Hausmitteln kannst du günstig und umweltfreundlich sauber machen: Natron, Zitronensäure, Waschsoda, Kernseife, Essigessenz bzw. Putz-Essig und wenn du magst, ätherische Öle wie zum Beispiel Orange, Jasmin oder Lavendel. Du findest sie in Natur-Drogerien, Unverpacktläden oder als All-in-Paket namens Sauberkasten.

2. März

Gewinne aus alten T-Shirts und Tüchern super Putzlappen.

Bevor du Geld für Putzlappen ausgibst: Hast du alte Baumwoll-Kleider, Bettwäsche, Frottee- oder Geschirrhandtücher, die du nicht mehr brauchst? – Glatte Stoffe eigenen sich super zum Abstauben oder grossflächige Putzarbeiten. Dickere Baumwoll- oder Frottee-Stoffe sind sehr saugfähig und ideal zum Nachtrocknen. Einfach in Quadrate schneiden und loswischen.

3. März

So einfach stellst du einen Allzweckreiniger her.

Schluss mit Schwindelgefühlen beim Reinigen von Bad und Küche: Mit lauwarmem Wasser (ca. 0.5 Liter), einem Schuss Essig (ca. 4 EL) und etwas Zitronensäure (1 EL)  hast du einen Allzweckreiniger, der Kalk oder Fettrückstände im Nu wegwischt. Für stark verkalkte Stellen oder den Fensterputz einfach Essiganteil erhöhen (ca. 8 EL). Nach Belieben 2-3 Tropfen eines ätherischen Öls hinzugeben.

4. März

Putzen und Entkalken mit Essig – Das musst du beachten.

Zum Putzen eignet sich sowohl Essigessenz als auch Tafelessig oder Branntweinessig, nicht aber Apfel-, Kräuter- oder Weissweinessig. Essigessenz unterscheidet sich von Essig darin, dass der Säuregehalt viel höher konzentriert ist: Essig hat meist einen Säuregrad von 5%, Essigessenz einen Säuregrad von 20 bis 25%. Die Angabe findest du jeweils auf der Flasche. Die folgenden Rezepte arbeiten mit einer 25%igen-Essigessenz. Wenn du zum Beispiel 5%igen-Essig nehmen magst, musst du die Menge einfach entsprechend um das Vierfache erhöhen (z.B. 16 EL anstatt 4 EL nehmen).

5. März

Regelmässig Trockenwischen und dafür weniger Putzen.

Damit der Kalk sich erst gar nicht zeigt: Kalkrückstände im Bad kannst du einfach vermeiden, indem du nach dem Duschen die Wanne und Scheiben mit einem Stück Baumwoll- oder Frottee-Stoff trocken reibst. Bild: Curology

6. März

Fugenreinigen schaffst du ohne Chlor.

Keine Lust, deine Fugen mit chlorhaltigem Schimmelentferner zu reinigen? So geht’s viel angenehmer: Nimm eine alte Zahnbürste und ein Behälter wo du etwas Natron und Wasser zu einer dickflüssigen Paste vermengst. Einfach mit Bürste in Fugen einreiben, 10 Minuten einwirken lassen und abspülen.

7. März

Mach dir über einen verstopften Abfluss keine Sorgen.

Auch verstopfte Abflüsse brauchen keine teuren Chemie-Cocktails. Versuche 1 Liter kochendes Wasser in den Abfluss zu giessen, gefolgt von 4 EL Waschsoda und dann 8-10 EL Essig. Nach 20 Minuten Einwirkzeit mit heissem Wasser nachspülen. Super easy und ganz ohne Chemie geht das Rohrreinigen mit einem TwistOut Abflussstab. Einfach Holzstab mit zugespitzter Seite in den Abfluss stecken, einige Male um die eigene Achse drehen –  all die Haare und Rückstände wickeln sich so um den Stab  – und staunend herausziehen : )

 

8. März

Wähle Waschmittel ohne Mikroplastik und hautunfreundlichen Bleichmitteln.

Die meisten herkömmliche Waschmittel enthalten synthetische Polymere – flüssiges Mikroplastik – die auf dem Rohstoff Erdöl basieren (Quelle: global2000.at). Ökologische Waschmittelhersteller zeigen, es geht auch ohne. Dazu gehören zum Beispiel: Bluu, Good Soaps, Uni Sapon oder Sonett. Das Tolle daran: In Unverpacktläden kannst du ökologische Waschmittel immer wieder nachfüllen. Zusatztipp: Wasche Synthetik-Kleidung mit dem Guppyfriend, so gelangen die biologisch nicht abbaubaren Kunstfasern nicht in den Wasserkreislauf. Bild: Abfüllerei Basel

9. März

... oder stell dir dein eigenes Waschmittel mit Lieblingsduft her.

Ein Waschmittel für Baumwoll-Kleidung ist ohne grossen Aufwand hergestellt: Du kannst dazu 8 EL Kernseife (fein geraspelt) und 4 EL Waschsoda mit 1 Liter kochendem Wasser in einer Schüssel vermengen und für 1 Stunde stehen lassen. Wenn die Flüssigkeit gelartig ist, gibst du den dritten Liter Wasser dazu und fügst unter Umrühren 3 EL Zitronensäure dazu. Nach Belieben noch 10 Tropfen eines ätherischen Öls reinträufeln und fertig ist dein Waschmittel. 8-tung: Nicht für Wolle und Seide geeignet, nur für Baumwoll- oder Synthetikfasern.

 

10. März

Soda macht deine weisse Wäsche wieder strahlend.

Deine weisse Wäsche ist verfärbt? Mit Soda als Waschmittelzusatz wird sie wieder strahlend weiss. Soda reagiert in wässriger Lösung alkalisch, es bildet also eine Lauge. So löst Soda Fett, bekämpft Schweiss-Rückstände und Flecken, wirkt als Wasserenthärter und gar antibakteriell. Schon bei niedrigen Temperaturen hat Soda eine starke Wirkung, so kannst du beim Wäschewaschen auch Stromsparen.

 

11. März

Verschmutzter Ofen? Da helfen dir Natron und Salz.

Herkömmliche Backofenreiniger sind zwar effektiv, können aber ungesunde Dämpfe entwickeln. Eine umweltfreundliche Lösung: Natron 1:1 mit Wasser mischen und 1 EL Salz beifügen. Das Gemisch grosszügig auf die verschmutzten Stellen im Ofen geben, eine Stunde einwirken lassen und dann mit feuchtem Putzlappen und klarem Wasser gründlich abwischen. Funktioniert auch für Backblech und Ofentür. 8-tung: Nicht auf die Heizstäbe aufgetragen.

 

12. März

Lass Rückstände erst gar nicht einhärten.

Tipp vom Grossmami: Wenn du Fettkrusten oder Flecken gleich nach dem Backen grosszügig mit Salz einstreust, kannst du die Rückstände nach dem Abkühlen des Ofens mit einem feuchten Lappen mühelos abwischen. So ersparst du dir für eine Weile grössere Reinigungsaktionen.

 

13. März

Zitrus-Power für deinen Geschirrspüler.

Ablagerungen vermindern Reinigungskraft und Lebensdauer deiner Spülmaschine. Was dagegen hilft: Putzhandschuhe anziehen, 8 EL Zitronensäure in ca. 0.5 L Wasser auflösen, Schwamm darin tränken und Geschirrspüler damit gründlich aus- und abwischen. Weitere 6-8 EL Zitronensäure direkt in der leeren Maschine auf dem Boden verteilen und dann einmal laufen lassen. Dieses Reinigungsprogramm kannst du 3-4 im Jahr wiederholen. (Quelle: Ina Volkmer, Trick 17, Nachhaltig leben)

 

14. März

Zitronensäure putzt deine Kaffeemaschine durch.

Auch Kaffeemaschinen möchten regelmässig gereinigt werden. Der Trick mit der Zitronensäure funktioniert auch hier: Einfach 1-2 EL in einer Tasse Wasser auflösen und die Mischung dem Wassertank deiner Kaffeemaschine beigeben. Die Maschine einmal mit der Mischung durchlaufen lassen und dann zweimal nachspülen. Die Einzelteile der Maschine spülst du idealerweise gleich noch mit heissem Wasser ab.

 

15. März

Lang lebe dein Wasserkocher.

Damit Wasserkocher ein langes, glückliches Leben führen können, solltest du auch sie regelmässig säubern und entkalken. Befülle dazu deinen Wasserkocher mit etwa einem Liter Wasser und 0.2 L Essigessenz (25%) respektive 0.8 L Tafelessig (5%). Koche die Essig-Mischung auf und lasse sie noch eine halbe Stunde im Wasserkocher wirken,  bevor du diesen mit klarem Leitungswasser abspülst. Die Essig-Mischung kannst du zum Beispiel noch zum Fensterputz verwenden. Essig wirkt generell kalk- und fettlösend, desinfizierend und entfernt gar Rost

 

16. März

So befreist du deine Mikrowelle easy vor Fett und Schmutz.

In der Mikrowelle kann sich hartnäckiger Schmutz ansammeln, den man scheinbar nur mit aggressiven Reinigungsmitteln wegbringt. Ja, das geht auch anders: Du kannst ein mikrowellenfestes Gefäss mit einer Mischung von ca. 0.5 L Wasser und 2 EL Zitronensäure in deine Mikrowelle stellen und sie bei 800 Watt für 5 Minuten laufen lassen. Danach Gefäss vorsichtig herausnehmen und den Schmutz im Innenraum mit einem weichen Tuch abwischen.

 

17. März

Wie wäre es mit Kaffee zum Abwasch?

Geniesst du nach dem Essen gerne noch eine Tasse Kaffee? Super, dann kannst du den Abwasch von Pfannen, Töpfen oder dem Grillrost ab jetzt ohne Scheuermilch erledigen. Kaffeesatz reinigt umweltschonend, duftet lecker und ist erst noch hautfreundlicher. Am besten etwa 2 TL mit warmem Wasser in Topf oder Pfanne geben und vorab etwas einweichen lassen. (Quelle: Ina Volkmer, Trick 17, Nachhaltig leben)

 

18. März

Schon probiert? Putzen mit Pasta-Wasser.

Klingt merkwürdig, aber funktioniert: Gesalzenes (Pasta-)Wasser ist ein super Pfannen- und Fettreiniger. Giesse das gesalzene Nudel-Wasser nach dem Kochen nicht in den Abguss sondern in eine leere Flasche. Mit dem Abkühlen nimmt es eine milchig-geleeartige Konsistenz an. Um Eingekochtes oder hartnäckige Krusten zu lösen, einfach Gelee drauf geben und eine halbe Stunde einwirken lassen. (Quelle: Ina Volkmer, Trick 17, Nachhaltig leben)

 

19. März

Fruchtig-frisch – Dein eigener, natürlicher Raumduft.

Vor dem Frühlingsstart tanzen nochmals die Schneeflocken. Zuhause kannst du dir trotzdem schon einen frischen Duft zaubern. Dazu brauchst du keinen Duftstein. Nimm einfach ein Gefäss mit ein paar Scheiben einer Zitrusfrucht und etwas Wasser und stell es auf die noch warme Heizung. Juhui, der Frühling kann kommen : )

 

20. März

So kannst du deinen Duschkopf mühelos entkalken.

Im Schweizer Mittelland und Jura ist hartes Wasser der Normalfall (Quelle: kalkmaster.ch). Du kommst also nicht darum herum, deinen Duschkopf regelmässig zu entkalken. Dazu schnappst du dir ein Gefäss, ca. 3 Liter warmes Wasser (so viel, dass der Duschkopf schön im Wasser liegen kann) und gibst 3 EL Natron und 3 EL Essig dazu. Nun Duschkopf ins sprudelnde Wasserbad geben, kurz darin schwenken und für 4 Stunden ruhen lassen. Mit der Mischung kannst du im Anschluss gleich noch den Rest der Dusche entkalken.

 

21. März

... und dein Duschvorhang.

Ob Kalkflecken oder Schimmel – beides sieht auf dem Duschvorhang nicht schön aus. Normales Waschmittel reicht oft nicht aus, wenn es darum geht, derartige Flecken zu entfernen. Tipp: Putzhandschuhe anziehen, 3 EL Zitronensäure in etwa 0.3 L warmes Wasser auflösen und Duschvorhang mit Mischung einreiben. Nach einer halben Stunde Einwirkzeit mit klaren Wasser abspülen.

 

22. März

Abwaschmittel ist im Nu selbst hergestellt.

Ein haut- und umweltfreundliches Abwaschmittel kannst du im Nu selbst herstellen. Du brauchst nur: 6 EL gehobelte Kernseife und 2 EL Natron. Wenn du die Kernseife am Block kaufst, kannst du sie z.B. mit einer Käsereibe hobeln. Danach Seife in einem Topf mit 0.5 L kochendem Wasser übergiessen. Natron dazugeben und unter Rühren auflösen. Nach Wunsch ein paar Tropfen ätherisches Öl dazugeben und fertig ist dein eigenes Abwaschmittel.

 

23. März

Zitroniger Klarspüler für deine Abwaschmaschine.

Zitronensäure eignet sich nicht nur super zur Reinigung des Geschirrspülers (siehe Tipp vom 13. März). Auch als Klarspüler kann sich der Alleskönner beweisen. Du kannst 4 EL Zitronensäure in lauwarmem Wasser (ca. 0.5 L) auflösen und im Klarspüler-Fach der Abwaschmaschine einfüllen. Spart Verpackungsmüll, Geld und riecht nach jedem Abwasch superfrisch.

 

24. März

Reinige dein WC mit dem Alleskönner Zitronensäure.

Putzen mit Zitronensäure ist natürlich und umweltschonend, insbesondere auch für den Wasserkreislauf. Zum WC-Reinigen einfach 3 EL Zitronensäure in die Toilettenschüssel geben und die Säure 5-10 Minuten einwirken lassen. Anschliessend wie gewohnt bürsten und spülen. Den Rest kannst du mit Allzweckreiniger sauber machen (siehe Tipp vom 4. März).

 

25. März

Mit Natron vertreibst du üble Gerüche im Nu.

Natron hat sich seit Generationen als Hausmittel gegen schlechte Gerüche bewährt. Zum Beispiel bei Polstermöbeln, Autopolster, Matratzen und Teppichen. Um unangenehme Geruchsnoten zu beseitigen, streust du grosszügig Natron über die gesamte Fläche. Mit einer Sprühflasche kannst du etwas Wasser darüber geben. Jetzt über Nacht trocknen lassen und am Folgetag Pulver samt Geruch mit einem Staubsauger aufsaugen.

 

26. März

Mit Natron vertreibst du üble Gerüche im Nu.

Ob vom Lieblingskäse oder Essen vom Vortag – im Kühlschrank können unangenehme Gerüche entstehen. Ein supereinfacher Trick dagegen: 3-4 EL Natron in Pulverform in eine kleine Schale geben und in den Kühlschrank stellen. Bei starkem Geruch kannst du den Natron-Anteil erhöhen oder, noch effektiver, in einer weiteren Ablage eine Schüssel ergänzen. Dieser Trick ersetzt natürlich nicht das Kühlschrank-Putzen :o)

 

27. März

Nie mehr stinkende Schuhe.

Auch im Kampf gegen stinkende Schuhe ist Natron ein Hit. Um den Geruch in Schuhen zu neutralisieren, streue einfach am Abend etwas Natronpulver hinein und schüttele es am Folgetag wieder aus. Auf Smarticular haben wir zudem ein spannendes Rezept für ein selbst gemachtes Schuhspray entdeckt. Einfach mal ausprobieren. Bild: Juan Nino

 

28. März

Schluss mit fettigen Ablagen und Oberflächen.

Sei es der Dampfabzug oder Schrankoberflächen: sie können schnell fettig werden. Um besonders fett-verschmutzte Oberflächen zu reinigen, kannst du eine Sodalösung anrühren mit 1 EL Soda auf 0.5 L Wasser. Die Lösung gibst du zum Beispiel in eine Sprühflasche und dann geht es dem Fett an den Kragen.

 

 

29. März

Verzichte auf teure Reinigungstabs.

Zahnspangen- und Prothesen-Träger*innen aufgepasst: Eure Helferlein werden schonend von Belägen und schlechten Gerüchen befreit, wenn ihr sie über Nacht in eine Lösung aus 1 EL Natron auf 0.2 L Wasser legt. Am Folgetag einfach Restbeläge abbürsten. Das ist ein toller Tipp von Smarticular.net. Bild: Diana Polekhina

 

 

30. März

Oh Schreck, ein Rotweinfleck – was nun?

Tupfe mit einem Baumwolltuch oder einer weissen Stoffserviette (keine farbige Papierserviette!) so viel Flüssigkeit wie möglich weg – dabei von aussen nach innen tupfen. Schütte dann reichlich Salz oder Natron auf den Fleck, so dass er vollständig bedeckt ist. Lass Salz oder Natron die Rest-Flüssigkeit aus den Fasern saugen. Gefärbtes Salz oder Natron sorgfältig abbürsten und Prozedur wenn nötig wiederholen. Bild: Rafael Barquero

 

 

31. März

Keine Zeit zum selber Putzen oder angewiesen auf Unterstützung?

Ob für den Frühjahrsputz oder eine regelmässige Reinigung: Wenn es rund um den Haushalt geht, können wir dir Valeriana.ch empfehlen. Mit deinem Auftrag unterstützt du Menschen mit Migrationshintergrund und eine nachhaltige Community.

 

 

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