1 positiver Beitrag
pro Tag
aus der Wandelwelt

Herzlichsten Dank für all die positiven Nachrichten, liebes Gute-Minute-Redaktionsteam.

Hast auch du Lust auf Summer Vibes und positive Nachrichten? – Wir total und darum freut es uns riesig, dass wir in diesem Monat mit dem Redaktionsteam von «Die Gute Minute» zusammenspannen dürfen. Die Gute Minute sendet jeden Tag eine positive Nachricht in die Welt, um den Bad-News etwas entgegenzuhalten. Thematisiert werden inspirierende Konzepte, Projekte, und Ideen rund um die Gemeinwohlökonomie, kollaboratives Wirtschaften, (Arten-)Vielfalt, Open-Source, GreenTech, Tausch- und Teil-Gemeinschaften, gewaltfreie Kommunikation, Entschleunigung und partizipative Politik.

Das Redaktionsteam hat mittlerweile über 1000 Beiträge an rund 800 Follower versendet; über ihre Webseite und auf den Social Media Plattformen Instagram, LinkedIn, Facebook sowie Twitter unter #dieGuteMinute  – und das stets unentgeltlich und unabhängig.

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«Wir schenken unseren Lesern täglich einen positiven Kick und lenken den Blick auf erfreuliche Geschehnisse, Taten und Menschen. – Unsere Redaktion mit Umweltberater Michael Kistler, Kommunikationsfachfrau Anja Eigenmann und Redaktorin Beatrice Eigenmann zeigt dir die vielfältige Vision einer positiven, lebenswerten und enkeltauglichen Zukunft.»

 

1. Juli

Ueli-Hof: Alles aus einer Hand.

Alles fing damit an, dass Walter Unternährer je länger je mehr Mühe damit hatte, seinen artgerecht aufgezogenen Biotieren fürs Schlachten eine lange Anfahrtszeit zumuten zu müssen. Deshalb entstand die Idee, selbst zu schlachten. Und das Fleisch auch selbst zu verarbeiten und zu verkaufen. Zum Wohl der Tiere und um die Rückverfolgbarkeit und Bioqualität zu gewährleisten. Sohn Ueli teilt dieselbe Vision, sodass 2002 aus dem Hofladen in St. Niklausen (LU) die Ueli-Hof AG entstand. Ziel ist es, für einen Fleischkonsum zu sorgen, der im Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt steht. Heute setzen sich mehrere Biobauernhöfe in der Zentralschweiz und in den angrenzenden Kantonen als Erzeugergemeinschaft vom Ueli-Hof für diese Vision ein. Konsequenterweise stammt der Strombedarf des Ueli-Hofs vollkommen aus erneuerbaren Quellen. Bereits 1990 wurden die Dächer des Hofs mit Photovoltaik-Anlagen bestückt. 2014 kam die Anlage auf dem Dach der Biometzgerei in Ebikon dazu. Was damit nicht abgedeckt werden kann, wird aus Schweizer Wasserkraft erzeugt. Für dieses nachhaltige Handeln wurde der Ueli-Hof 2014 von der Solar Agentur Schweiz gewürdigt. 2018 erhielt der Hof den Umweltpreis der Albert Koechlin Stiftung. Bild: Ueli-Hof

2. Juli

Openki: Plattform für hürdenfreies Lernen.

Du möchtest etwas lernen, findest aber keinen entsprechenden Kurs? Du möchtest dein Wissen weitergeben, hast aber keinen Raum? Du hast kein Geld, möchtest dich aber trotzdem bilden? – Fürs Lernen und Weitergeben wurde Openki geschaffen. Die Plattform hat den hürdenfreien Zugang zu Bildung für alle zum Ziel. Sie erleichtert die Durchführung von Live-Kursen. Folgende Kurs-Ideen und Kurse finden sich beispielsweise in dem Tool: Zero-Waste-Stammtisch, Deo selber machen, Tätowieren, Gewaltfreie Kommunikation, MX Linux Einführungskurs oder Arabisch für Fortgeschrittene. Die Erfinder von Openki träumen von einer Gesellschaft, in der Bildung ein Teil des Alltags, selbstbestimmt und #zugänglich für alle ist. Die Plattform ist daher nicht gewinnorientiert. Zur Zeit konzentriert sich Openki auf Zürich als Pilotregion und Startpunkt für den Aufbau einer organisch wachsenden Gemeinschaft. In der Stadt stehen Räume mit Material fürs Lehren zur Verfügung. Openki kann richtig fliegen, wenn viele mitmachen. Was kannst du weitergeben? Bild: Die Gute Minute

3. Juli

Ökologische Druckerzeugnisse mit natürlichen Pigmenten.

Hinter dem Portal von Drucknatür steht Druckform, ein Öko-Pionier der Schweizer Druckereien. Schon seit der Gründung von Druckform 1997 war die ökologische Produktion ein Hauptpfeiler ihrer Ausrichtung. VOC-freie Reinigungsmittel und Druckfarben auf pflanzlicher Basis und Recycling-Papiere wurden seit Beginn eingesetzt. Der Ressourcenverbrauch beim Druckprodukt entsteht zu mehr als 90% nicht in der Druckerei. Deshalb sind die verwendeten Materialien entscheidend und von diesen ist das Papier das Wichtigste. Sie bieten ausschliesslich Produkte auf der Basis von Recyclingpapieren an. Bild: Druckform

4. Juli

Tiny House zum selber bauen.

Gaia ist ein autarkes Upcycling-Containerhaus mit eigener Stromerzeugung und Wasseraufbereitung. Die Basis für Gaia ist ein ehemaliger Schiffscontainer. Mit isolierten Innenwänden und galvanisiertem Wellblech auf dem Dach wird er witterungsfest, und Holzverkleidungen innen verwandeln ihn in ein gemütliches Zuhause. Weil er eine eigene Windturbine und drei Solarmodule auf dem Dach hat, kann er quasi überall stehen und erzeugt rund um die Uhr und zu allen Jahreszeiten selbst Strom. Über eine Batterie werden Kühlschrank, Wasserkocher und andere kleinere Geräte ohne externe Stromquelle versorgt. Die Wasserversorgung für Küche und Bad ist ebenfalls autark möglich. Sie läuft über eine Aufbereitungsanlage für Regenwasser, das in einem 1000-Liter-Tank gesammelt und gefiltert wird. Der Bauplan selbst kostet 190 US-Dollar, für das Material muss mit 21.000 US-Dollar gerechnet werden. Bild: Gaia

 

5. Juli

Strandfrei für die Unechte Karettschildkröte.

Jetzt kommen sie wieder zur Eiablage an die Strände: die Unechten Karettschildkröten. Und zwar dorthin, wo sie selber geschlüpft sind. Bis sie geschlechtsreif sind, vergehen 20 bis 30 Jahre. Allerdings: Fühlt sich das Weibchen gestört, legt es seine Eier nicht ab. Störungen können Liegen, Sonnenschirme, Musik, grelles Licht sein. Bei mehrfacher Störung verliert sie ihre Eier im Meer. Und kommt lange nicht, vielleicht nie mehr, zurück. Bei gelungener Eiablage schlüpfen die Schildkrötchen nach 60 Nächten. Der Mond ist ihnen Wegweiser ins Meer. Künstliches Licht von Strandbars etc. kann sie in die falsche Richtung locken. Neben dem Austrocknen droht ihnen Ungemach von Fressfeinden wie Hunden, Katzen, Meeresvögeln und grossen Fischen. Man geht davon aus, dass von 1000 Babys nur eines erwachsen wird. Die Unechte Karettschildkröte ist stark gefährdet. Trotzdem gibt es eine beachtliche Population im Mittelmeer. Vor allem in Griechenland. Dort setzt sich die Organisation Archelon für sie ein. Mit Zunahme des Tourismus hatte sich die Zahl der Gelege mehr als halbiert. Dank dem Einsatz von Archelon nimmt die Zahl nun wieder zu. Bild: Archelon

6. Juli

Rotkreuzpreis 2021 für Afghanistanhilfe.

Der Schaffhauser Verein Afghanistanhilfe ist mit dem Rotkreuzpreis 2021 ausgezeichnet worden. Dieser Preis wird alle zwei Jahre an Organisationen oder Personen vergeben, die besondere humanitäre Arbeit leisten. Die Jury würdigt vor allem das ehrenamtliche Engagement sowie die Nachhaltigkeit der Projekte. Seit gut 30 Jahren leistet die Afghanistanhilfe unter schwierigsten Umständen humanitäre Hilfe. Dadurch können sich Zehntausende Menschen in Afghanistan medizinisch versorgen lassen. Der Verein unterhält ein Spital in Jaghori und verschiedene kleinere Gesundheitszentren in drei Provinzen. Das Preisgeld von CHF 30’000 wird für deren Weiterführung eingesetzt. Die Afghanistanhilfe wurde 1988 von der Schaffhauserin Vreni Frauenfelder gegründet. Das Hilfswerk engagiert sich auch in der Bildung, bekämpft die Armut und leistet Nothilfe. Bild: Verein Afghanistanhilfe

7. Juli

Für Gaumenfreuden ohne Foodwaste: Das BackwarenOutlet.

Kein Foodwaste an der Güterstrasse 120, gleich beim Ausgang Gundeldingen des SBB-Bahnhofs in Basel. Dort befindet sich der Backwaren-Outlet. Freiwillige verkaufen Gebackenes und Sandwiches aus Überproduktion. Die Mitarbeitenden haben zudem eine gute Idee für Menschen mit sehr flachem Geldbeutel entwickelt: Spender können einen gewünschten Betrag am Tresen bezahlen. Sie schreiben ihn auf ein Post-It und kleben ihn auf eine dafür vorgesehene Wand. Wer ihn braucht, nimmt einen Zettel von der Wand und kauft im Backwaren-Outlet damit ein. Die Mitarbeitenden haben die Erfahrung gemacht: Das System wird nicht ausgenützt. Bild: BackwarenOutlet

8. Juli

Botschafter für den Lebensraum Wald.

Peter Fibich und Roland Lüthi haben für ihren geliebten Wald ein Büro aufgemacht: das Waldbüro. Sie wollen nicht mit erhobenem Zeigefinger die Experten geben, sondern zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen vermitteln. Deren Interessen bündeln, in sinnvolle Projekte umsetzen und diese auch vertreten. Um eine Waldcommunity aufzubauen, sind sie unterwegs als Waldachtsamkeits-Trainer und Waldmarketing-Berater, als Referenten, Dozenten, Wald- und Markenbotschafter sowie als Autoren. Entsprechend bieten sie für Private wie Unternehmen, Schulen und Vereine Aktivitäten im Wald an, vom Waldbad über Waldyoga bis zu Wochenend-Retreats. Das Waldbüro fordert auf zu einem neuen Ansatz von Waldmarketing. Dabei geht es nicht nur um die Holzvermarktung, sondern um die unterschiedlichen Funktionen des Waldes: vom Lawinenschutz über den Erholungsraum bis zum Lebensraum für Flora und Fauna. Bild: Waldbüro

9. Juli

Gemüse-Ackerdemie: Schüler*innen machen sich im Acker.

Wer selbst gärtnert, kennt die Freuden und Leiden des Gemüseanbaus. Und wertschätzt Lebensmittel. Denn er hat einen Bezug dazu. Dies ist die Grundlage der Gemüseackerdemie. Sie ist ein ganzjähriges theorie- und praxisbezogenes Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, gegen den Wissens- und Kompetenzverlust im Bereich Lebensmittelproduktion zu wirken. Gegen die Entfremdung von der Natur, ungesunde Ernährungsgewohnheiten sowie Lebensmittelverschwendung. Das Programm der Gemüseackerdemie lässt sich ins Lehrprogramm von Schulen integrieren. Es unterstützt Lehrer mit Lehrmitteln und Tipps zum biologischen Landbau. Dieser wird für Lehrer*innen so unkompliziert wie möglich gestaltet. Mit Ansprechpartner*innen vor Ort. Mit Hilfe bei der Ackersuche und mit Lieferung von Saat- und Pflanzgut. Dem jahreszeitlichen Rhythmus folgend gliedert sich das Programm in drei Phasen: Die Vor-Ackerzeit, die Acker-Zeit und die Nach-Ackerzeit. Bild: Gemüseackerdemie

 

10. Juli

Wohlgefühl in Räumen mit Natur-Materialien.

Wir verbringen 90% unserer Zeit in Innenräumen. Unser Befinden wird durch Farben, Geräusche und andere Sinneswahrnehmungen direkt beeinflusst. Beim Innenausbau können diese Einflussfaktoren aktiv gestaltet werden und so eine optimale Umgebung zum Arbeiten oder Wohnen geschaffen werden. Das Konzept «Biophilic Design» steht für eine nachhaltige Bauweise, die sich mehr an der Natur orientiert und gezielt die damit verbundenen positiven Auswirkungen auf uns Menschen nutzt. Die Raumwerke AG hat sich unter der Marke «Natur im Raum» auf Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von natürlich gesunden Räumen spezialisiert. Mit durchdachtem Innenausbau kann ein positives und gesundheitsförderndes Raumklima geschaffen werden. Sie arbeiten nach den Grundsätzen des Biophilic Designs und mit nachhaltigen Materialien aus der Natur wie Moos, Kork, Naturplatten aus Heu, Rosenblüten oder Steinfurnier. Bild: Raumwerke

 

11. Juli

«Tischlein deck dich»
– Über 20 Jahre Lebensmittelrettung.

Seit über 20 Jahren engagiert sich «Tischlein deck dich» gegen Foodwaste. Sie retten Lebensmittel vor der Vernichtung und verteilen sie an armutsbetroffene Menschen in der Schweiz. Es handelt sich um Produkte, die aus Überproduktionen oder Fehldispositionen stammen, deren Verpackung leicht beschädigt ist oder aber um Lebensmittel mit kurzer Haltbarkeit, die ansonsten vernichtet würden. Ein Nachteil verwandelt sich in einen Vorteil: einwandfreie, noch haltbare Lebensmittel landen als Direkthilfe bei Menschen, die in finanziellen Engpässen leben. Damit leisten wir einen sozial sinnvollen und ökologisch nachhaltigen Beitrag zum respektvollen Umgang mit Lebensmitteln. Bild: Tischlein Deck Dich

 

12. Juli

Valeriana: Arbeit und Integration für Frauen.

Waschen, Bügeln, Nähen gehören oft zum Repertoire, das Frauen beherrschen. Und gleichzeitig sind es die Arbeiten, die ihnen einen Einstieg in eine neue Heimat ermöglichen. Mit ein bisschen Unterstützung. Valeriana bietet Frauen mit Migrationshintergrund und einer Arbeitsbewilligung einerseits Vermittlung von Arbeiten. Und anderseits eine Community, Sprach-, Kunst-, Kultur- und Kreativkurse sowie gemeinsame Ausflüge und Sensibilisierung für Umweltthemen. Denn: Die Sprache ist oft eine grosse Hürde. Aber auch Mentalität, Kultur und Gebräuchlichkeiten können Rätsel aufgeben. Valeriana bietet Schutz vor Schwarzarbeit und bietet 20% mehr Lohn als sonst üblich. Es existiert in Zürich, Zug, Winterthur und St. Gallen. Übrigens: Valeriana ist der lateinische Name für die Blume, die bei uns «Fleissiges Lieschen» heisst. Bild: Marília Castelli

 

13. Juli

Plattform für nachhaltige Ferienorte.

Green Pearls hat es sich zur Aufgabe gemacht, handverlesene nachhaltige Ferienorte weltweit ausfindig zu machen und online zur Verfügung zu stellen. Die Hotels und Ferienhäuser werden aufgrund ihrer nachhaltigen Kompetenz und ihrer grünen Projekte ausgewählt. Um sicherzustellen, dass die Ferienorte dem Standard von Green Pearls entsprechen, werden sie folgenden Kriterien unterzogen: Management-Plan, Architektur, Umwelt, Wasserverbrauch, Energie, Müllmanagement, Hauswirtschaft, Lebensmittel, Richtlinien, Mitarbeiter, soziale Projekte, kulturelle Verpflichtungen sowie Kommunikation. Für die drei Frauen hinter Green Pearls bedeutet nachhaltiger Tourismus, durch langfristige Planung eine Balance zu finden zwischen der Nutzung einer Region als Feriendestination und den Grenzen dieser Nutzung. Das bezieht den Umweltschutz sowie das Erhalten der lokalen Kultur mit ein und verbessert das soziale Gleichgewicht in der Region. Bild: Marvin Meyer

 

14. Juli

Kleidertauschschrank im Kulturpark Zürich.

Du hast Stücke in deinem Schrank entdeckt, die du nie mehr anziehen wirst? Neben den Walk-in Closet Events gibt es eine weitere Möglichkeit zum Kleidertausch: Du bringst deine überzähligen oder ungeliebten, gut erhaltenen Kleider und hängst sie in den Kleidertauschschrank. Eine andere Person nimmt sich, was sie braucht. Und hängt ihrerseits gut erhaltene Kleider hinein. Oder auch nicht, wenn der Geldbeutel generell flach ist. Der erste Kleiderschrank steht im Kulturpark im Zürcher Kreis 5 an der Schiffbaustrasse 9 a, direkt neben Faircustomer. Er ist an 7 Tagen während 24 Stunden zugänglich und kommt von Fashionrevolution. In Zusammenarbeit mit Faircustomer und möchten wir ihn bekanntmachen und das Kleiderschranknetz erweitern. Bild: Anja Eigenmann, Die Gute Minute

 

15. Juli

Das nachhaltige Bettenhaus mit Herz.

In Luzern gibt es ein Kompetenzzentrum rund um den gesunden Schlaf: Sleepgreen Betten Thaler AG. Im Haus zum Pilatus an der Pilatusstrasse 41 wird Beratung grossgeschrieben. Early-Bird-Termine (von 7 bis 8.30 Uhr), Probeliegen und Geld-zurück-Garantie inklusive. Das Team um Gregor Thaler versteht sich als Brückenbauer zwischen Hersteller und Kundinnen. Im Sortiment gibt’s möglichst nachhaltige, regionale Naturprodukte hergestellt in kleinen Unternehmen oder sozialen Einrichtungen in der Schweiz und in Europa. Doch das Engagement von Sleepgreen geht weiter: Für jedes gekaufte Massivholzbett pflanzt das Unternehmen einen Hochstammbaum. Gebrauchte Betten werden bei einem Neukauf mitgenommen und je nachdem für eine zweite Nutzung weitergegeben. Für gebrauchte Daunenduvets und Federkissen gibt’s eine spezielle Sammeltasche. Diese kann einer Texaid-Sammelstelle übergeben werden. Entweder wird alles regeneriert oder fachgerecht rezykliert. Sleepgreen verwendet 100% Naturstrom und unterstützt Pro Specie Rara, insbesondere die bedrohte Diepholzer Gans. Und gefahren wird zu einem Teil mit Erd- und Biogas. Bild: Sleepgreen.ch

 

16. Juli

Schutz für Fellnasen am 1. August.

Keine Knallkörper, keine Höhenfeuer, kein Feuerwerk. Das wäre für Tiere und Umwelt ideal. Aber ja. Menschen wollen laut und deutlich feiern. Also ist es am besten, wenn du deine Tiere schützt. Hier ein paar nützliche Tipps: Tiere in den Stall bzw. ins Haus holen. Türen, Fenster, Jalousien zu. Wenn möglich sanfte Musik laufen lassen. Das übertönt die Knaller etwas und beruhigt die Tiere. Hunden ein passendes T-Shirt anziehen. Das stärkt ihr Körpergefühl und beruhigt sie. Sie brauchen Aufmerksamkeit, wenn sie Angst haben. Streichle deinen Vierbeiner, gib ihm Nähe. Bemitleide ihn nicht, das würde ihn verunsichern. Zeige vielmehr Stärke. Deine Gefühle übertragen sich auf deinen pelzigen Freund. Wenn alles nichts nützt: Verkriech dich mit deinem Vierbeiner in die lärmgeschützte Tiefgarage oder den Luftschutzkeller. Bild: Mia Anderson

 

17. Juli

Kompotoi «makes the Best out of your Shit».

Die Toiletten von Kompotoi sehen nicht nur gut aus, sie sind umweltfreundlich und absolut geruchsfrei. Die gesammelten Reststoffe werden in Humuserde umgewandelt. Dabei wird eine kombinierte Verfahrenstechnik von Fermentation und Kompostierung angewendet. Diese Technologie wird auch verwendet, um Terra Preta herzustellen. Mit diesem Kompost werden die Böden wieder aktiviert und durch die Bildung von Humus Kohlenstoff (CO2) gebunden. Die Kompotoi’s werden in Schweizer Handarbeit gefertigt. Kompotoi vermietet diese heimeligen Holztoiletten, welche viel angenehmer sind als die herkömmlichen Plastik-/Chemie-Toiletten – ein sehr effizientes System für Feste und Festivals. Sie bieten aber auch ein Toiletten-System für Zuhause, das Urin vom Kot trennt. Bild: Kompotoi

 

18. Juli

Nachhaltiger Schweizer Weinbau.

Das Weingut Rütihof in Uerikon bei Stäfa pflegt einen naturnahen Weinbau. Die Reben des Rütihofs sind Teil eines vielfältigen Lebensraumes für Pflanzen und Tiere, und die Reblandschaft ist Erholungsraum für die Menschen. Die Förderung der Artenvielfalt und die Pflege der Kulturlandschaft sind dabei sehr wichtig. Artenreiche Begrünung zwischen den Rebreihen, der Bau von Trockenmauern und die Pflege von Hecken und Feuchtgebieten sind einige der Massnahmen für ein lebendiges, gesundes Ökosystem. Im Betrieb achtet man auf den sparsamen Umgang mit Strom und Wasser. Seit 2020 produzieren die hofeigenen Solaranlagen dreimal mehr Strom, als der Betrieb braucht. Auch auf Fairness wird geachtet: Der Wein vom Rütihof entsteht mit fair entlöhnten Mitarbeitern unter sozialen Arbeitsbedingungen. Bild: Weingut Rütihof

 

19. Juli

Echtes Glück finden: Online-Kurs von Helvetas.

Bei den meisten Menschen in der Schweiz ist das materielle Wohlbefinden gesichert. Und bei vielen ist oft noch weit mehr gesichert. An einem bestimmten Punkt jedoch führt mehr Wohlstand nicht zu mehr Glück. Im Gegenteil: Oft wird für mehr Wohlstand Zeit mit der Familie, für die Freizeit und für Freunde geopfert. Dabei zeigt die moderne Glücksforschung: Das Glück ist in immateriellen Dingen zu finden. Das bedeutet, in einer weniger konsumorientierten Lebensweise. Diese wäre auch ressourcen- und klimaschonender, so die Logik. Und hier setzt Helvetas ein mit ihrem kostenlosen Online-Glückskurs. In 5 Lektionen sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der Glücksforschung zusammengefasst. Jede Woche kommt eine kostenlos per E-Mail. Glück kann man lernen, zeigt die Forschung. Bild: Dustin Humes

 

20. Juli

Zweiblatt: Shop für achtsamen Konsum.

Mitten in der Berner Altstadt, an der Marktgasse 55, ist kürzlich der dritte Laden von Zweiblatt eröffnet worden. Es gibt bereits einen Laden in Rheinfelden und einen in Schaffhausen – und einen Online-Shop. Zweiblatt ist ein Schweizer Start-up, das Menschen zu nachhaltigem Konsum und zu einem ressourcenschonenden Umgang motiviert. Die Vision von Zweiblatt: Globaler Konsum beeinträchtigt weder die Umwelt noch künftige Generationen. Deshalb findet man eine grosse Auswahl an Artikeln, die ein nachhaltiges Leben ermöglichen: von Aufbewahrungsdosen, Bienenwachstüchern, Schokolade, Essigen, Dusch-, Putz- und Waschmittel über Schmuck, Taschen und Schuhe bis zu Kleidern. Zweiblatt führt Schweizer Marken im Sortiment, ist aber auch die Schweizer Vertretung nachhaltiger europäischer Marken. Bild: Zweiblatt

 

21. Juli

Klimafreundliche Bauweise im künftigen Hochschulzentrum Zürich.

Zürich ist dabei, sein Hochschulgebiet im Zentrum mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule, der Universität Zürich sowie dem Universitätsspital den heutigen Anforderungen anzupassen. Der Baustart ist für 2024 geplant, die Fertigstellung für 2028. Bei der Planung hat die Baudirektion des Kantons Zürich auch Klima- und Umweltfaktoren berücksichtigt. So soll beispielsweise beim Forum UZH eine intensive Dachbepflanzung bei sieben Gebäuden den Hitzeinseleffekt vermindern. Eine Photovoltaik-Anlage auf diesen Dächern erzeugt 150 MWh Strom im Jahr. Das entspricht dem Bedarf von 50 Privathaushalten in diesem Zeitraum. Die Bepflanzung und die Anlage bilden zusammen eine Pergola, die einen isolierenden Effekt hat. Das FORUM UZH ist als Holz-Beton-Hybridbau konzipiert. Verglichen mit einem reinen Betonbau spart diese 30 Prozent COein. Bild: Forum UZH

 

22. Juli

Foodoo: Gerettetes Gemüse im Glas.

Bevor Gemüse in die Auslage eines Grossverteilers kommt, wird es aufgrund seiner Grösse und seines Aussehens aussortiert. Dabei zählen doch die inneren Werte. Genau deshalb wurde Foodoo gegründet. Um Voodoo an Gemüse zu verhindern, konkret: um das Opfern von Gemüse, das etwas von der Norm abweicht, auf dem Altar des Konsums abzuwenden. Das vierköpfige Team rund um Geschäftsleiter Mirko Buri erbarmt sich in Köniz dieser aussortierten Gemüsesorten und rettet sie vor dem Abfallkübel. Und zwar, indem es sie den Bauern für einen fairen Preis abkauft. So entstehen immer wieder neue Kreationen, seien es Saucen, Mayonnaisen, Tomatensaucen, Salatsaucen, Ketchup oder Bouillon. Abgefüllt in Schraubgläsern. Die Produkte sind mittlerweile in vielen Läden erhältlich. Mit jedem verkauften Foodoo-Glas wird ein Betrag an ein Projekt geleistet, das Food Waste vermeidet. Und an einer Foodoo Factory können Freiwillige unter Anleitung und entsprechenden hygienischen Bedingungen gerettetes Gemüse schnippeln und zu einer bis zwei Tonnen Bouillon verarbeiten. Bild: Foodoo

 

23. Juli

Artikel für ein Leben mit kleinem Fussabdruck.

Vegan, plastikarm, abfallfrei, tierleidfrei, bewusst: Diese Adjektive umschreiben die Ansprüche an die Produkte von «The Sage». Die Philosophie der Plattform: Unser Planet soll eine Zukunft haben. Und damit natürlich auch unsere Mitgeschöpfe – sowie wir selbst. Das Sortiment von «The Sage» widerspiegelt eigentlich genau die Bedürfnisse der Gründerin Manu: Vor ein paar Jahren wurde sie Veganerin. Sie stellte auf Zero Waste und bewussten Lebenswandel um. Mit der Plattform will sie Gleichgesinnten das lange Suchen nach geeigneten Produkten ersparen. Es ist Manus Herzensprojekt: Die Päckli werden liebevoll von Hand verpackt, die Fotos im eigenen Studio am Bodensee gemacht. Bild: The Sage

 

24. Juli

Eco Domes für umweltfreundlichen Tourismus.

Das Resort Dome Lombok, das gerade am entstehen ist, lebt Nachhaltigkeit mit umweltfreundlichen Kuppelhäusern (Eco Domes) und Selbstversorgung aus Permakultur-Gärten. Im Mittelpunkt stehen autarke Kuppelhäuser, Eco Domes genannt, die kostengünstig und nachhaltig mit Sandsandbauweise errichtet wurden. Dazu werden längliche Säcke mit einem Erde-Sand-Gemisch gefüllt, hinzu kommt ein kleiner Teil Zement. Die Säcke werden ringförmig aufgeschichtet, festgestampft und am Ende mit Lehm verputzt. Um so viel Autarkie wie möglich zu schaffen, gehören Solarstrom und Abwasser-Aufbereitung zum Konzept wie auch Permakultur-Gärten, die das Restaurant auf dem Gelände mit Obst und Gemüse versorgen. Das schützt Ressourcen langfristig, hilft der Artenvielfalt und kommt natürlich ohne Pestizide und chemische Dünger aus. Das nachhaltige Dome Lombok Eco Resort entsteht im Südosten der Insel Lombok und ist dort das am weitesten entwickelte grüne Projekt. Bild: Resort Dome Lombok

 

25. Juli

Niuway: Leih-Zelte für Festivals.

Für Festivalbesucher sind die niuway-Zelte ein einfacher Weg, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die Zelte sind zur häufigen Wiederverwendung konzipiert und können nach dem Ausdienen innovativ recycelt werden. Das innovative und nachhaltige Zelt bietet damit eine Lösung für den grassierenden Zeltabfall an Events und Festival. Übliche Festivalzelte bestehen aus einer Vielzahl von Materialien. Das niuway Zelt hingegen besteht nur aus den zwei recyclebaren Materialien PET & Aluminium. Nebst der Wiederverwendung ist das Recycling sichergestellt, das die Zelte wieder in den Materialkreislauf zurückführt. Bild: Niuway

 

26 Juli

Die Natur als juristische Person
– So darf sie klagen.

Das Ansinnen hat seinen Ursprung bei den indigenen Völkern. Nun breitet es sich zunehmend aus: Die Natur wird als juristische Person behandelt. So hat der Manoomin-Reis eigene Rechte. Damit wollen indigene Völker eine Ölpipeline stoppen, die durch dessen Anbaugebiet zwischen den USA und Kanada gezogen werden soll. Ebenfalls juristische Personen sind die Flüsse Yamuna und Ganges in Indien, der Whanganui River in Neuseeland und der Magpie in Kanada. Das bedeutet: Eine Verschmutzung kommt einer Körperverletzung gleich. In Kolumbien hat das oberste Gericht das Amazonas-Gebiet als juristische Person bestätigt. Ecuador hat die Natur in der Verfassung als rechtliche Einheit anerkannt. Frankreich hat ganz neu den strafbaren Tatbestand des Ökozids geschaffen. Damit ist zum Beispiel die Vergiftung eines Flusses einklagbar. Hier geht es zur Petition. Bild: Die Gute Minute

 

27. Juli

Weltäcker: Anschauungsunterricht in eigener Sache.

Teilt man die gesamte Ackerfläche, die weltweit zur Verfügung steht, durch die Anzahl Menschen, die auf der Erde leben, ergibt das etwa 2000 Quadratmeter pro Mensch. Darauf muss alles wachsen, womit die Erde uns ernährt und versorgt: Brotgetreide, Reis, Kartoffeln, Obst, Gemüse, Öl, Zucker. Ebenso das Futter für die Tiere, deren Fleisch, Milch und Eier wir verzehren; Futter, das nicht von Wiesen und Weiden stammt. Dazu kommt die Baumwolle für unsere Kleider, der Tabak für Raucher sowie Biogas oder Biodiesel und nachwachsende Rohstoffe für die Industrie. Damit man sich diese Dimensionen vorstellen kann, hat der Verein Weltacker Schweiz an drei Orten solche Weltäcker angelegt. Diese sind bis zu den Herbstferien öffentlich zugänglich. Die beiden Weltäcker auf dem Bleuerhof in Attiswil (BE) und Bern (Inforama Rütti in Zollikofen, das Berufs- und Kompetenzzentrum für Landwirtschaft des Kantons Bern) bilden massstabgetreu ab, wie viele Hektaren Ackerfläche der Erde mit welchen Pflanzen bestellt werden können. Der Acker in Nuglar-St. Pantaleon (SO) zeigt auf, wie eine zukunftsfähige Schweizer Landwirtschaft im Einklang mit Natur und Mensch aussehen könnte. Was und wie ein solidarischer Demeter-Kleinbauernbetrieb anbaut und wie die Produkte solidarisch vermarktet werden können. Bild: Laura Beutner

 

28. Juli

Alles ist leihbar in der Leihbar.

Du baust dein eigenes Bett, hast aber keine Bohrmaschine? Du willst an ein Open Air, hast aber kein Zelt? Du feierst eine Party, aber dir fehlt die Soundanlage? Keine Angst: Du musst nicht tief in die Tasche greifen. Denn in der Leihbar kannst du alles ausleihen. Teilen statt kaufen ist sinnvoll. Denn nur 20 % der Dinge, die Menschen besitzen, sind auch im Einsatz. Also spart Teilen Ressourcen. Auch deine finanziellen. So geht es: Du registrierst dich und stöberst im Online-Katalog. Dann reservierst du den gewünschten Gegenstand. Und bezahlst deine Mitgliedschaft. Bei der Leih-Bar handelt es sich um ein Projekt der Stiftung Konsumentenschutz. Diese unterstützt auch dich bei der Gründung einer Bibliothek der Dinge. Bisher gibt es eine Leih-Bar in Bern und in Wabern. Bild: Leihbar

 

29. Juli

Erfolgreiche Reparaturoffensive.

Wer im Bundesland Thüringen seit dem 15. Juni seine gängigen Elektrogeräte reparieren lässt, erhält 50% der Reparaturkosten erstattet. Jede erwachsene Person kann sich so maximal EUR 100 pro Jahr auszahlen lassen. Dazu muss sie der Verbraucherzentrale Thüringen die Reparaturrechnung und einen Zahlungsnachweis einreichen und online einen Antrag stellen. Offenbar brauchte es genau diesen Reparaturbonus, um die Menschen dazu zu bewegen, ihre Geräte reparieren zu lassen: Bis anhin sind etwas mehr als 1000 Anträge bearbeitet worden. Davon entfallen 191 auf Handys, 133 auf Waschmaschinen, 113 auf Geschirrspüler, 96 auf Kaffeevollautomaten und 52 auf Fernseher. Der durchschnittliche Bonus beträgt EUR 70. Noch etwa 1000 Anträge warten auf die Bearbeitung. Thüringen hat sich die Idee von Österreich abgeschaut. Dort laufen Versuche seit 2019. Ab 2022 werden Reparaturen im ganzen Land mit maximal EUR 200 gefördert. Bild: Kilian Seiler

30. Juli

Plantwise Plus gibt Kleinbauern Antworten auf den Klimawandel.

Durch die wetterbedingten Veränderungen klappen landwirtschaftliche Anbaumethoden teils nicht mehr. Die Landwirtschaft ist mit Phänomenen wie Trockenheit, neuen Schädlingsseuchen, Versalzung des Bodens und Ähnlichem konfrontiert. Vor allem Kleinbauern bedroht das existenziell. Plantwise Plus vermittelt Kleinbauern Zugang zu neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft und entsprechende Methoden. Lokale Beratungsstellen versorgen sie mit Entscheidungshilfen sowie digitalen Tools und Technologien. Dabei legen die Beratungen Wert auf eine nachhaltige Landwirtschaft, die qualitativ hochstehende und erschwingliche Nahrung hervorbringt Die Basis dafür sind Datensammlungen. Digitale Tools helfen zum Beispiel, Schädlinge korrekt zu erkennen. Bekämpft werden sie dann möglichst biologisch. Plantwise Plus ist eine Initiative von CABI. Dies ist eine internationale Non-Profit-Organisation, der 50 Länder weltweit angehören. Bild: Plantwise Plus

 

31. Juli

Plantwise Plus gibt Kleinbauern Antworten auf den Klimawandel.

Lyocell wird in Zukunft immer wichtiger werden, denn der Stoff ist nachhaltiger als Baumwolle, Seide oder auch Stoffe aus Chemiefasern. Aus Lyocell-Fasern werden heute schon Alltagskleider, Funktionskleider, Unterwäsche, Nachtwäsche, Bettdecken, Matratzen und sogar Schuhe oder Hygieneprodukte produziert. Lyocell wird etwa seit Ende der 1980-Jahre industriell aus Eukalyptusholz hergestellt. Das Verfahren, mit dem die Holzfasern verarbeitet werden, ist jedoch viel umweltfreundlicher als jenes von Viskose, da auf Chemie verzichtet wird. Der Eukalyptusbaum, aus dem das Material gewonnen wird, kann ohne Pestizide und ohne künstliche Bewässerung angebaut werden. Das Verfahren, mit dem die Holzfasern verarbeitet werden, ist sehr nachhaltig. Einerseits wird auf schädliche Chemie verzichtet, andererseits kann das verwendete, organische Lösungsmittel wieder aus den Fasern herausgewaschen und erneut für die Produktion verwendet werden. Ein weiterer grosser Vorteil des umweltfreundlichen Materials: Es ist biologisch abbaubar. Ein Plus, das zum Beispiel bereits Calida für seine kompostierbare Kleiderlinie nutzt. Bild: Oekotrend.ch

 

Rückblick: Unsere Juni-Tipps

Ausblick: Unsere August-Tipps