1. Januar

Mit 1-2 Grad weniger Heizen sparst du 6-12 % Heizenergie.

Wir lieben Kuscheldecken, du auch? Das Wohnzimmer müssen wir nicht auf 25 Grad heizen, die optimale Temperatur liegt um die 20 Grad. Im Schlafzimmer darf's nochmals 2-3 Grad kühler sein, das sorgt für einen erholsamen Schlaf. Achte generell darauf, dass du keine Möbel oder schwere Vorhänge vor Heizkörper platzierst. So kann warme Luft ungehindert durch deine Räume zirkulieren (Quelle: EnergieSchweiz).

2 Januar

Ersetze deine Öl- oder Gasheizung mit einem erneuerbaren Heizsystem.

In rund 60 % aller Schweizer Wohngebäude steht noch eine Öl- oder Gasheizung. Das sind insgesamt 900'000 fossile Heizungen, die bis 2050 ersetzt werden müssen, damit wir die Klimaziele erreichen – also ab 2020 jedes Jahr 30'000 (Quelle: EnergieSchweiz). Tipps und Beratung zum Umstieg bietet dir EnergieSchweiz mit dem Programm «erneuerbar heizen». Wie du beim Heizungsersatz am besten vorgehst, zeigt dir in Kürze dieser Video.

3. Januar

LED's go!

Sortiere deine Glühbirnen nach und nach aus und steig auf LED-Lampen um. Sie sind in der Anschaffung vorab etwas teurer, aber mit ihrer sehr hohen Lebensdauer und dem geringen Stromverbrauch kommt man wiederum günstiger. Zum Vergleich: Die Betriebskosten einer LED-Glühbirne für 6000 Stunden sind nur CHF 6.–, jene einer Energiesparlampe CHF 15.– und die einer Halogenlampe CHF 60.– (Quelle: EnergieSchweiz). Bild: David van Dijk

4. Januar

Und was ist mit Sparlampen?

Gut zu wissen: Sparlampen enthalten neben Metallen und Glas auch Quecksilber (Grenzwert: 3.5 mg pro Lampe). Deshalb müssen sie separat gesammelt und umweltgerecht entsorgt werden. Zerbricht dir eine solche Birne, solltest du erstmal für 15 Minuten lüften und Scherben inklusive Handschuhe entsorgen (Quelle: BAFU). Darum LED’s go! Bild: Kristijan Arsov

5. Januar

Raumklima optimieren – Ganz natürlich.

Dir macht trockene Raumluft zu schaffen? Bevor du dir ein teures, stromfressendes Raumbefeuchtungs-Gerät kaufst: Pflanzen tragen nicht nur zu einer Verbesserung des Raumklimas, sondern auch zu einer optischen Aufwertung des Wohnraums bei. Häufiger lüften hilft übrigens meist nicht, da kalte Luft nicht so viel Feuchtigkeit wie warme Luft tragen kann.

6. Januar

Zähneputzen geht ohne Wasserrauschen.

Zwei bis drei Minuten, zwei bis drei mol pro Tag, so fleissig putzen wir unsere Beisserchen blank. Während dieser Zeit brauchen wir kein Wasser und können den Wasserhahn mit gutem Gewissen zudrehen. Mit einer plastikfreien Zahnbürste und Zahnputztabletten anstatt Zahnpasta aus der Tube macht's noch mehr Spass.

7. Januar

Pack deine Einkäufe zuerst aus und starte dann mit Einräumen

Wenn du den Platz auf der Anrichte direkt neben dem Kühlschrank freilässt, kannst du dort nach dem Einkauf erst einmal alles abstellen, was in den Kühlschrank gehört. Und dann in einem Rutsch einräumen. P.S.: Diese super robuste, grosse Bio-Baumwoll-Tasche gibt es neu in unserem Projektsupport-Shop.

8. Januar

Stelle die Temperatur vom Kühlschrank nicht unter 7 Grad

Zu kalte Kühlschränke kosten wertvollen Strom und bares Geld, denn: Eine um ein Grad höhere Temperatur spart bereits ca. 8 Prozent Strom. Für den Kühlbereich reichen 7 Grad aus, was häufig schon bei niedrigster Reglerstufe 1 oder 2 erreicht ist. Die Lebensmittel halten so nicht etwa weniger lang, im Gegenteil: Zu niedrige Temperaturen können frischen Lebensmitteln schaden (Quelle: Powernetz.ch).

9. Januar

Tipps zum Gefrieren und Auftauen.

Ein vereistes Kühlgerät braucht mehr Energie. Daher lohnt es sich, 1-2 Mal im Jahr alle Vorräte aufzubrauchen und das Gefrierfach oder Kühlgerät abzutauen. Generell: Lass warme Speisen abkühlen, bevor du sie ins Gefrierfach legst und lege aufzutauende Lebensmittel in den Kühlschrank (anstatt sie direkt rauszunehmen).

10. Januar

Spart Wasser und Geld: Spareinsätze.

Ob Küche oder Bad, mit Spareinsätzen am Wasserhahn verbrauchst du weniger Wasser und so auch weniger Energie für dessen Erhitzen. Gemäss EnergieSchweiz kannst du rund 112 Franken im Jahr sparen. Bonus: Das Wasser fühlt sich «weicher» an.

11. Januar

Schnell und energieeffizient Pasta kochen? – Mit dem Wasserkocher.

Vor dem Herd stehen und ungeduldig warten, bis das Nudelwasser kocht? – Muss nicht sein. Mit dem Wasserkocher geht das doppelt so schnell und du sparst rund 50 % Energie. Ein Wasserkocher benötigt fast zweimal weniger Strom als eine Pfanne auf dem Herd (Quelle: EnergieSchweiz, vgl. Publikation Energieeffizienz im Haushalt, S. 21). Achte beim Kauf auf ein plastikfreies Modell (z.B. aus Edelstahl), so vermeidest du, dass gesundheitsschädigende Weichmacher in deinem Essen oder Getränk landen.

12. Januar

Backen geht auch wunderbar ohne Vorheizen.

Auch wenn es im Kochrezept oder auf der Packung steht: Das Vorheizen des Backofens ist nicht nötig. Nutze die ganze Energie und legen Auflauf, Brot oder Quiche von Anfang an in den Ofen. Die Gerichte einfach etwas länger im Backofen lassen. Dabei kannst du den Ofen noch 5 Minuten früher ausschalten. Zum Fertigbacken genügt die Restwärme des Ofens.

13. Januar

Gönn dir mehr pflanzliche Rohkost.

Und was kochen wir heute? – Lass es doch mal bleiben. Um an ein leckeres Essen zu kommen, brauchst du nicht immer den Herd oder Ofen einzuschalten. Café complet mit Salat, Hummus oder leckere Dips... da gibt es so viele Rezepte und pflanzliche Rohkost versorgt dich mit umso mehr Vitaminen. Bild: Jasmin Schreiber

14. Januar

Vermeide Foodwaste und reduziere Energiefresser.

Hast du dir mal überlegt, wie viel kumulierte Energie in den Lebensmitteln steckt, die du gerade zu Hause hast – also vom Anbau, über die Produktion, zum Transport bis hin zur Lagerung in deinem Kühlschrank? Kaffee, Kakao, Butter und Rindfleisch sind die grössten Energiefresser (Quelle: foodwaste.ch). Die Infografiken auf foodwaste.ch geben dir Tipps wie du Lebensmittelabfälle vermeiden kannst. Bild: Joshua Hoehne

15. Januar

Mit Stosslüften sparst du Energie und minimierst das Ansteckungsrisiko.

Gerade jetzt ist gutes Lüften wichtig, um das Ansteckungsrisiko mit Corona zu minimieren. Hier gilt: Besser alle 1-2 Stunde die Fenster weit aufmachen und richtig Stosslüften (für einige Minuten, diagonal durch den Raum), als die Fenster stetig ein wenig gekippt zu halten. So kommt effizient Frischluft in den Raum.

16. Januar

So nutzt du eine Heizung mit Thermostatventil optimal.

Sehen deine Radiatoren ähnlich aus wie auf dem Bild? Dann erfahre im Artikel von Energie-Umwelt, warum es wichtig ist, dass du das Thermostatventil schliesst, wenn du am Stosslüften bist. Der korrekte Umgang mit dem Thermostatventil kann deine Heizkostenabrechnung bis zu 20 % senken (Quelle: Energie-Umwelt).

17. Januar

Vermeide versteckten Stromverbrauch mit: Steckdosenleisten.

Haushaltsgeräte sowie Lampen mit Transformatoren oder Dimmern verbrauchen Elektrizität, auch wenn du sie vermeintlich «ausgeschaltet» hast (Quelle: Energie-Umwelt). Sie verraten sich durch ein leichtes Summen oder die Wärme, die sie im ausgeschalteten Zustand abgeben. Die Lösung: Stecker ziehen oder das Gerät an eine Steckdosenleiste mit Kippschalter anschliessen.

18. Januar

Trenne ein unbenutztes Ladegerät immer vom Stromnetz.

Ob schnell aus dem Haus oder vom Arbeitsplatz ins Meeting: Wenn du das Handy vom Ladegerät nimmst, gewöhne dir an, auch gleich das Ladegerät vom Stromnetz zu trennen. So kannst du täglich Strom und Geld sparen.

19. Januar

Orientiere dich an der neuen Energieetikette.

Ab März 2021 werden europaweit die Energieklassen optimiert gekennzeichnet. Die neue Skala wird von A (sehr effizient) bis G (nicht effizient) reichen. Ausführliche Informationen dazu erhältst du auf NewLabel.ch – die Initiative ist darauf ausgerichtet, in der Schweiz einen reibungslosen Übergang zur Einführung der neuen Energieetikette 2021 für Produkte zu unterstützen. Bild: Energyday.ch

20. Januar

Entscheide dich für energieeffiziente Geräte.

Wenn du beim Kauf von Haushaltsgeräten oder Unterhaltungselektronik A-klassige Geräte berücksichtigst, kannst du bis zu 40% Strom sparen. Modellberechnungen dazu findest du auf der Plattform Gesundes Haus. Bei der Auswahl von Geräten der Energieklasse A hilft dir die Plattform topten.ch. Bild: The Creative Exchange

21. Januar

Vermeide Wärmeverlust.

Nachts Gardinen und Rollläden schliessen verhindert Wärmeverlust. Aber auch undichte Fugen und Ritzen sollten gut abgedichtet werden. Um diese ausfindig zu machen, hilft dir ein Trick: halte einfach eine Kerze davor. Dort wo die Flamme sich bewegt, dringt Luft ein. Bild: Jianxiang Wu

22. Januar

Ein Wärmebild gibt Klarheit.

Eine Wärmebild-Aufnahme bietet dir eine noch professionellere Möglichkeit, allfällige Wärmeverluste festzustellen. In der Fachsprache nennt man dies auch Thermografie. Ein Wärmeverlust kann bei Türen, Fenster, Fassade, Dach oder Kamin auftreten. Die ideale Jahreszeit für aussagekräftige Wärmebilder ist die kalte Jahreszeit (Quelle & Bild: Gesundes Haus).

23. Januar

Wie grün ist deine Cloud?

Damit du deine Fotos und Dokumente überall abrufen oder Netflix und Spotify nutzen kannst, wummern riesige Rechenzentren rund um die Uhr. Fakt: Nach Schätzungen verschlingen Serverfarmen rund 6 Prozent des weltweit produzierten Stroms (vgl. Energie Experten). Bei der Wahl deiner Cloud-Lösung und -Dienste kannst du darauf achten, ob der Anbieter Öko-Strom bezieht und ob das Rechenzentrum über Kompensationen klimaneutral betrieben wird. Bild: Christin Hume

24. Januar

Mach den Energiecheck im Serverraum.

Für alle, die einen eigenen Server oder Rechenzentrum betreuen: Mit dem Energie-Check von Energie Schweiz kann man anhand eines kurzen Fragebogens die Bereiche mit Optimierungspotenzial bestimmen. Man benötige dazu nur fünf Minuten und kein vertieftes technisches Wissen (Quelle: EnergieSchweiz). Bild: Jordan Harrison

25. Januar

Heize mit der Abwärme vom Duschwasser.

Warmwasser wird über die Heizung bereit gestellt. Eine energie- und langfristig kostensparende Möglichkeit: du kannst eine Duschwanne mit einem integrierten Wärmetauscher installieren. Über diese Installation kann die Wärme des Abwassers die Rohre der Frischwasserzufuhr auf 25 °C aufheizen (Quelle: Energieheld Schweiz). Bild: Curology

26. Januar

Stell beim Einseifen das Wasser ab.

Zugegeben, (auch) wir sind Warmduscher. Indem wir beim Einseifen das Wasser abstellen, können wir sorgsam mit dieser Ressource umgehen. Ebenfalls hilfreich: ein Thermostat. Er kann die Wassertemperatur gradgenau regulieren. So kannst du Wasser und Zeit beim Einstellen der Wohlfühltemperatur sparen. Bild: Leif Christoph Gottwald

27. Januar

Energiesparen beim Wäschewaschen schont deine Kleidung.

Heutige Waschmaschinen kriegen deine Wäsche problemlos bei 30 Grad oder im Schnellwaschgang sauber. Der Verzicht auf den Tumbler spart Strom und schont deine Kleidung. Das Aufhängen der Wäsche in der Wohnung hilft dir insbesondere im Winter, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und ein angenehmes Raumklima zu schaffen.

28. Januar

Überlass den Abwasch der Maschine.

Hast du gewusst: Von Hand abwaschen verbraucht mehr Wasser als das Sparprogramm einer Spülmaschine. Die heutigen Spülmaschinen sind so konzipiert, dass ein Vorspülen des Geschirrs zudem unnötig ist. Die Reste vorab mit einer Bürste abzuwischen genügt vollends. Umweltschonende Spülmaschinentabs findest du in jedem Bioladengeschäft.

29. Januar

Wann lohnt es sich, ein Gerät zu ersetzen?

Soll ich den Kühlschrank reparieren lassen oder besser gleich ersetzen? Der hilfreiche Ratgeber auf energyday.ch zeigt dir Aspekte auf, welche dir eine solche Entscheidung vereinfachen. Wenn dein kaputtes Gerät z.B. mehr als 10 Jahre alt ist und auf der Energieskale schlecht abschneidet, kann dessen Ersatz durch ein neues, energieeffizientes Modell die ökologischere und günstigere Wahl sein. Vorausgesetzt, du entsorgst das Altgerät fachgerecht auf dem Recyclinghof oder über die Rückgabe beim Händler. Bild: Michael Matlon

30. Januar

Lass dir auch vom Sparpotential-Rechner helfen.

Wie viel Stromkosten kann ich effektiv sparen, wenn ich mein Altgerät durch ein neues, energieeffizienteres Gerät ersetze? Das beantwortet dir compareco.ch. Wenn du die Kostenersparnis kennst, kannst du diesen Betrag nochmals mit den erwarteten Reparaturkosten fürs Altgerät vergleichen und hast so eine gute Entscheidungsgrundlage. Die energieeffizientesten Geräte auf dem Markt findest du schnell und einfach über topten.ch. Bild: Ajeet Mestry

31. Januar

Entsorge Elektroschrott ökologisch und schliesse Materialkreisläufe.

Elektroschrott gehört nicht in den Hauskehricht, denn er enthält verwertbare Materialien und giftige Schwermetalle. Dank separater Sammlung können diese Stoffe umweltverträglich entsorgt oder gar für die Herstellung neuer Produkte zurückgewonnen werden. Du willst wissen, wie du im Alltag Nährstoff- oder Material-Kreisläufe schliessen und so wertvolle Ressourcen erhalten kannst? Schau im Februar wieder vorbei!

Für Hauseigentümer*Innen

HIER gibt's wertvolle Tipps und Kontakte für HauseigentümerInnen

Ob energieeffizienter Neubau, Umbau oder Sanierung. Ob rund um Isolation, Heizung oder Wärmerückgewinnung: Der Ratgeber Gesundes Haus der GIBBeco Genossenschaft Information Baubiologie werden fachkundige Kontakte und praktisches Wissen vermittelt. Der mehrfach ausgezeichnete Baubiologe und Architekt SIB/IBN, Bosco Büeler, gibt sein langjähriges Expertenwissen zu häufig gestellten Fragen rund um das gesunde Bauen, Wohnen und Leben weiter.

... und weiter geht's : )