Herzlichsten Dank für all eure Tipps, liebes Team von Hochbeet Basel

Mit der Unterstützung vom aufgestellten Hochbeet Basel Team können wir dir im April die wertvollsten Tipps und Tricks rund ums urbane Heimgärtnern weitergeben. Mit jeweils 1 Tipp pro Tag zeigen wir dir, wie du Kräuter, Gemüse oder Beeren im Hochbeet nachhaltig ernten kannst.

Das Hochbeet Basel Team ist Experte für individuell gestaltbare Hochbeete und führt mit Freude ein regionales und nachhaltiges Sortiment. Deinen Home-Gardening-Wünschen steht nichts im Wege: Wähle die Wunsch-Höhe von deinem Hochbeet, ob es mobil sein soll und entscheide selbst, was gepflanzt wird. Auf Instagram unter HochbeetBasel kannst du mehr Eindrücke von den Angeboten gewinnen. Über die Homepage www.hochbeet-basel.ch ist das Hochbeet Basel Team jederzeit für dich erreichbar.

Randnotiz: Dieser Zusammenarbeit entstand aus Wertschätzung und Freude an einem gemeinsamem Blog – Es handelt sich nicht um einen bezahlten Werbebeitrag.

«Hochbeet Basel ist ein junges Start-up, das Menschen ihren grünen Daumen wieder zurück geben möchte. Da es in den Städten schwierig ist, einen Garten zu haben, liefern wir die Hochbeete fixfertig zu dir nach Hause. Es liegt uns alles daran, den Leuten eine Freude zu machen. Ich bin 31 Jahre alt und seit 10 Jahren eidg. Dipl. Landschaftsgärtner. Die Idee mit den Hochbeeten war eine wundervolle Entscheidung. Wir freuen uns auf den Blog und die Zusammenarbeit mit GreenPick. GreenPick macht wirklich tolle Arbeit und ist sehr engagiert. Eine wertschätzende Synergie, GreenPick und Hochbeet Basel.»

Florian Omlin, Gründer & Inhaber

1. April

Gärtnern auf Terrasse oder Balkon – Mehr als ein Trend.

«Urban Gardening» ist kein Trend. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts waren Städte sogar auf städtische Mikrolandwirtschaften angewiesen, da Transportmöglichkeiten für Obst und Gemüse aus entlegeneren Regionen nicht vorhanden waren (Quelle: uni.de). Was urbanen Gartenbau bis ins 19. Jahrhundert unerlässlich gemacht hat, wird in Zukunft auch eine zentrale Rolle spielen. Ob zur Erholung, in Verbundenheit mit der Natur oder mit Vorfreude auf erntefrische Leckerbissen – das Heimgärtnern kann dir viel bieten. Und: Du kannst zur Artenvielfalt, einem grünen Stadtbild und besserer Luftqualität beitragen.

 

 

2. April

Hochbeet, Fliesspflanzsack oder Topf – spielt das eine Rolle?

Im Hochbeet hast du mehr Platz zum Bepflanzen als in einem Topf oder im Fliesspflanzsack. Das Tolle daran: Es gibt auch kleine Hochbeete, die auf einen Balkon passen. Hochbeet Basel bietet zum Beispiel ein Hochbeet Mini mit den Massen 60cm x 40cm (in diversen Höhen und auf Wunsch auch bepflanzt oder mobil erhältlich). Auch Fliesspflanzensäcke hat das Team im Angebot und meint: «Ob du deinen Heimgarten nun im Topf, Sack oder Beet anpflanzen willst, mach es so, wie es dir gefällt.»

 

3. April

Schicht für Schicht – Wie befülle ich ein Hochbeet richtig?

In ein Hochbeet wird nicht einfach Erde hineingeschüttet. Im Gegenteil: Dank einer ausgeklügelten Schichtung von sogenannten Substraten gedeihen deine Pflanzen umso besser und bleiben gesund. Die einfachste Variante einer Hochbeet-Schichtung: Holzschnitzeln unten, in der Mitte grober Kompost und als Deckschicht die Erde. Bild: Markus Spiske

 

4. April

Welche Schicht übernimmt nun welche Funktion?

Ein Hochbeet generiert durch die eingebrachten Schichten und dem im Inneren ablaufenden Verrottungsprozess Wärme und Nährstoffe. Von unten nach oben: Die Holzschnitzel lösen das Problem von Staunässe am Boden. Nach einer Zeit verrotten sie und geben dabei Nährstoffe frei. In der mittigen Schicht gibt der Kompost im Verrottungsprozess den Pflanzen ebenfalls Nährstoffe sowie auch Wärme ab. In der obersten Schicht, der Erde, fühlen sich Pflanzen wohl. Zusammen mit dem Kompost dient die Erde als Wasserspeicher. Bild: Francesco Gallarotti

 

5. April

Was gilt es beim Kauf von Erden und Substraten zu beachten?

Regional. Torffrei. Biologisch. Darauf würden wir beim Kauf von Erden und Substraten achten. Das Team Hochbeet Basel zu seinem Angebot: «Für uns ist es das Wichtigste, dass die Substrate aus der Region kommen und torffrei sind. Wir nehmen zum Beispiel keine klassische Blumenerde, sondern ein Humus-Kompostgemisch von einer regionalen Wiederverwertungsanlage, der Leureko AG.» Als Alternative zum Kauf: Kompostiere deinen Bioabfall mit einem Wurmkomposter oder Bokashi-Eimer und gewinne eigenen, nährstoffreichen Pflanzendünger (siehe Tipps vom 22. bis 24. Februar). Bild: Neslihan Gunaydin

 

6. April

Warum überhaupt torffrei? – Die Irrtümer über Torf.

Florian Omlin erklärt uns: «Der Torf wird in Moorlandschaften abgebaut. Mit dem Abbau wird ein wertvolles Ökosystem und Lebensort von vielen Insekten und Tieren zerstört. Es braucht Moore, da dort viel Kohlenstoff gespeichert wird. Dabei können wir getrost auf Torf verzichten: Torf ist kein Bodenverbesserer, da er zu sauer für unsere Pflanzen ist. Da Torf sehr nährstoffarm ist, muss dieser immer «künstlich» aufgedüngt werden. Zudem: Durch seine sehr feinen Bestandteile führt Torf in Beeten dazu, dass Pflanzen-Wurzeln nicht mehr gut atmen können.»

 

7. April

Was gilt es beim Kauf von Samen und Setzlingen zu beachten?

Auch hier empfiehlt das Hochbeet Basel Team regionale Produkte: «Diese werden sinnvoll gezüchtet, sind unserer Fauna angepasst und beim Kauf kannst du lokale Produzenten unterstützen. Erwähnenswert ist die ProSpecieRara Stiftung. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, traditionelle, beinahe ausgestorbene Schweizer Arten wieder zu fördern. Frei von Gentech oder künstlichem Material. Mit dem Kauf dieser Samen kannst du mithelfen, die Artenvielfalt zu erhalten.»

 

 

8. April

Die Heimgarten-Ausrüstung für den Einsteiger – Was braucht man wirklich?

Die Basics sind für Florian Omlin: «Ein Gefäss (Topf, Hochbeet) um alle Pflanzen zu ziehen, Handschuhe, ein kleines Schäufelchen, Giesskanne, biologischen Dünger und vor allem gilt; nimmt dir Zeit. Das Ganze beruhigt und befriedigt im Inneren.» Brauchst du doch mal eine Heckenschere oder einen Vertikutierer? Bei Sharely.ch oder einem Leihlager kannst du Gartengeräte einfach von deiner Nachbarschaft mieten, statt sie selber kaufen zu müssen.

 

 

9. April

Wo kann ich Bio-Setzlinge und Bio-Saatgut kaufen?

Kennst du weitere Orte, wo man Bio-, Demeter- oder ProSpeciaRara-Setzlinge kaufen kann? Wir freuen uns auf deinen Tipp unter hello@greenpick.ch.

Abfüllerei Basel

Abfüllerei Basel, Gundeli-Quartier
> Freitag, 16. April, 10-18:30 Uhr
> Samstag, 17. April, 10-16 Uhr

Biogarten Andermatt

Bio-Gartenwelt in Grossdietwil
> Setzlinge hier online bestellbar

Bolebuck

Hofladen Bolebuck, Niederweningen
> Samstag, 24. April, 9-12 Uhr
> Samstag, 1. Mai, 9-12Uhr

Markt am Milchbuck, Zürich
> Freitag, 23. April, 7-11 Uhr
> Freitag, 30. April, 7-11Uhr

Centre Pro Natura de Champ-Pittet

Markt bei Pro Natura Zentrum Champ-Pittet
> Samstag, 16. Mai, 10-15 Uhr

Pflanzmarkthalle

Markthalle Basel
> Samstag, 24. April, 10-15 Uhr

Regionalgruppe Luzerner Seetal

Markt auf dem Rössliplatz, Eschenbach
> Samstag, 8. Mai, 9-14 Uhr

Permakultur Schweiz, Regionalgruppe Aargau

Setzlings- und Pflanzentauschbörse, Schinznach Bad
> Samstag, 23. Mai, 15-17 Uhr

Reusspark

Markt im Schaugewächshaus, Niederwil Aargau
> Sonntag, 25. April, 10-17 Uhr

Schloss Hegi

Markt beim Schloss Hegi, Winterthur
> Samstag, 8. Mai, 10-16 Uhr

Schloss Wildegg

Markt beim Schloss Wildegg, Aargau
> Samstag, 1. Mai, 9-19 Uhr
> Sonntag, 2. Mai, 9-19 Uhr
> Montag, 3. Mai, 9-19 Uhr

Stadtgärtnerei Zürich

Online-Vorbestellung und Abholung bei Stadtgärtnerei Zürich
> Freitag, 16. April, 9-12:30 Uhr
> Samstag, 17. April, 9-12:30 Uhr

Urban Roots

Bio-Saatgut aus Rheinau mit Pflanzanleitung in einer Box
> Saatboxen hier online bestellbar

Vielfaltshof

Setzlinge ab Hof, Eiken (AG) sowie am Pflanzmarkt Basel
> Vielfaltshof: Durchgehend geöffnet
> Markthalle Basel: Samstag, 24. April, 10-15 Uhr

Bepflanzen: Welche Sorten eignen sich ab April ...

10. April

… bei einem sonnigen Standort?

Zum Beispiel Bohnen, Brennnessel, Chili, Fenchel, Kohlrabi, Kresse, Paprika, Rosmarin oder Zucchini. Vor Frostnächten und Schneeschauer schützt zum Beispiel ein Gewächshaus-Aufsatz.

 

 

11. April

… bei einem halb- oder schattigen Standort?

Zum Beispiel Brokkoli, Karotten, Kohlrabi, Petersilie, Radieschen, Salat, Schnittlauch oder Spinat.

 

 

Bepflanzen: Welche Sorten eignen sich ab Mitte Mai ...

Und: Schutz vor Trockenperioden

12. April

… bei einem sonnigen Standort?

Zum Beispiel Chili, Gurke, Erdbeeren, Lavendel, Melone, Rucola, Thymian oder Tomaten.

 

 

13. April

… bei einem halb- oder schattigen Standort?

Zum Beispiel Basilikum, Blumenkohl, Dill, Mangold, Minze, Oregano oder Schnittlauch.

 

 

14. April

Hitzefrei? Wie du Pflanzen im Sommer schützt.

Florian Omlin weiss, wie man seine Pflanzen im Hochsommer schützen kann: «Das Abdecken der Oberfläche mit Mulch oder anderem Deckmaterial verhindert bei Hitze eine zu schnelle Wasserverdunstung. Generell wichtig bei regelmässigem Giessen: Das Wasser sollte immer möglichst nahe am Boden gegossen werden, am besten früh morgens. So vermeidest du, dass die Pflanzen die ganze Nacht feucht sind und sich ein Pilz ausbreiten kann.» Bild: Robert Hrovat

 

 

15. April

Was tun bei Ferienabwesenheiten? Die idealen Wasserspender.

Nicht jeder hat Nachbaren, die in der Ferienzeit zu den Pflanzen schauen können. Eine mögliche Alternative: Hochbeet Basel hat einen Tontopf im Angebot, den du mit Wasser füllen kannst. Er wird in der Erde eingegraben und deine Pflanzen können das Wasser unterirdisch nach Bedarf ziehen. Es gibt im Fachhandel auch Tropfschläuche, die konstant Wasser abgeben. So bleiben deine Pflanzen auch versorgt, wenn du auf Reisen bist. Bild: Ostfriesland Aktuell

 

 

Bepflanzen: Welche Sorten eignen sich ab dem Spätsommer ...

Und: Schutz vor ersten Frostnächten

16. April

... unabhängig vom Standort?

Zum Beispiel Feldsalat, Knoblauch, Pak Choi, Porree, Radieschen oder Spinat. Wie oben erklärt, gibt der Kompost im Hochbeet-Aufbau stetig Wärme ab. Dadurch kann auch anfangs September im Hochbeet noch gepflanzt werden. Bild: Markus Spiske 

 

 

 

17. April

Wie kannst du deine Pflanzen vor Frostnächten schützen?

Um deine Pflanzen vor ersten Frostnächsten zu schützen, eignet sich ein Gewächshaus-Aufsatz oder eine Kombination aus Vlies und Mulch. «Rindenmulch zum Beispiel ist natürlich, hält die Pflanzen warm und lässt kalten Wind nicht ins Wurzelwerk durchdringen. Vlies schützt junge Triebe zusätzlich.»  Hochbeet Basel bietet zum Mulchen regionale Holzschnitzel in wiederverwendbaren Jutensäcken an.

 

18. April

Auf was muss ich beim Einsatz eines Gewächshausaufsatzes achten?

Mit einem Gewächshausaufsatz kann die Hochbeet-Saison verlängert werden. Zum Beispiel Salate gedeihen darin auch im Winter wunderbar. Das Hochbeet Basel Team rät dir: «Du solltest stetig acht geben, dass die Pflanzen nicht vertrocknen und sich keine  Krankheiten ansiedeln. Auch die Scheiben müsstest du regelmässig vor Schmutz und Kondenswasser reinigen, da sonst zu wenig Licht ins Beet scheint.»

 

 

 

 

19. April

Kann man im Winter noch etwas ernten?

Florian Omlin meint dazu: «Ja klar. Im Winter kann man neben Salat am besten alle Kohlsorten ernten. Auch Pastinaken, Petersilie, Karotten, Schwarzwurzeln sowie Lauch. Es gibt zudem tolle Winterkürbisse.» Bild: Michaela Hegenbart

 

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